Von dem Smaragde. Z 7
Smaragdt gar gleich sihet. Die Smaragdten aber /so aus der Insel Peru gebracht werden/sind selten ohnesieckoder mackel/haben auch selten eine rechte schönefärbe/ denn sie gemeiniglich schwachgrün sind / welchesjhnen nicht vnbillich die zier nimbt.
Oarriaz sagt/ das die Smaragdten / so aus derInsel Peru kommen / gemeiniglich nicht rechtschaffensein/ Spricht auch ferner/ das man in Inciia onemaliin öalagare vnd Li/naZer aus glaß verfclschte Sma-ragdcen zuzurichten psieget. Es werden keine Edle ze-sieine sicherer am leibe getragen/denn die Smaragdten/ dlR.Saphiren vnd Hyacinthen / Vnd dagegen wird keinEdelgestein leichter zubrochen/ale ein rechter Sma-ragdt / der sehr kostbar ist. Man schreibet / vnd sagetgantz für gewiß/ das die rechten Smaragdten/ so schöngrün vnd durchsichtig sind / also / das sie bey nahe dieluffk/ vnd was jhnen am nechstcn ist/ mit ihrer schönengrünen durchsichtigen färbe erschakttn vnd beglcnyen / ^afft vndsollen diese eigenfchaffk Haben/ das/wer einen derselben A^aräadtt'antregt / vnd (mit ehren zu melden) eine Iungfrawschwechet/sol solcher stein alsbald entzwey oder aus demringe springen/ vnd bey dem ehrenschendcr nicht bleibenwollen. An den halß gehengt/ vertreibt er die fallendesucht/vnd den heuptschwindel. Darumb die hohen Po-tentaten ihren simgen kindern diese steine offkanzuhcn-gen pffegen/ damit sie für der schweren not gesichertsein mögen. Er stereket das gehirn / stillet die bewegunzdeß gcmüts / vnd wer ihn vnker der zungen seit/ der folvon zukünfftigen dingen reden können/ist auch dem ge-sicht sehr dienstlichen. Desgleichen / so man ihn an-
E ii/ ttegt/