Vom wundcrsteme BcZoar.
heutlein wie eine Zwiebel habe/welche von dem keglichenZugänge der speise geschlossen werden/ vnd sagen et-liche/ so man solchen stein Zerbreche/ das er inwendig inder mitten hol sey / darinnen gleich wie stupssekn odersprewlcin stecken sollen. Andere geben für / es kommedieser stein ö^oar von den thränen deß Hirsches / vndsagen / Wenn der Hirsch in den grossen einoden odcrverwüsten ^andschasstcn Zum alter schreite (wie sie denndarinnen sehr alt werden) so stelle er den Schlangen be-zierlichen nach / vnd wenn er derselben viel in sich ge-fressen/füge er sich alsdenn vmb leichterer dawung wil-len Zu den wasscrssüssen / vnd trctte in die liesse dersel-ben biß an den halß/etliche tage lang/Zu welcher Zeitjhmc denn aus den äugen thränen rmnen / so da hart/vnd allgemachsam groß werden sollen/wie an dem steinLc^oar Zusehen.
nu wol viel vnd mancherley Meinungen für-brachkwerden / das man von der anknnsst dieses kost-bar» Edlen gestcins nichts gewisses sagen kan / so sol erdoch nichts desto weniger vns darumb nicht luipcK,sondern viel mehr lieb vnd angenem sein/von wegenseiner wunderbaren krafft/tugend vnd wirckung/soman durch tegliche experientz gnugsam kündig wordenist. Ja meinem verstände nach/ muß ich bekennen vndsagen / das er eine vberaus heilsame vnd gesegnete artz-ney sey/so der Menschlichen namr sehr anzcnchm/vndmit derselben eine fürtressliche Vereinigung Hat/wie sol-ches seine sonderbare wirckung gnngsam bcZeuget.Vnddieweil er ohn einigen schmack/kan man nicht sagen/
B ii) das