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Pyridinbeta'in.
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4 ^-Oxypyridin: C 6 H 4 (OH)N, (N : OH = 1 : 3), aus /?-Pyridinsulfosäurerc h Schmelzen mit KOH gebildet, krystallisirt in Nadeln, die bei 124,5°C.Uelzen. Wird durch Bisenchlorid <roth gefärbt.
Tq y-Oxypyridin: C s H«(OH)N + H 2 0, (N : OH = 1 : 4), durch Erhitzen° n Am monc j le ii ( j ong ä iU ,. e ( s i e he S. 703) auf 230° C. entstehend, bildet farblosea feln, die wasserfrei bei 148° C. schmelzen. "Wird durch Eisenchlorid gelb
gefärbt.
Dioxypyridine: C 5 H 3 (OH) 2 N, durch Schmelzen von Pyridindisulfo-e a mit Kalihydrat erhalten, und Trioxypyridine: C 5 H 2 (OH) 3 N, sind
er nur wenig bekannt.
CH ! .
steht
Pyridinbeta'in: C 7 H 7 N0 2 -f-H 2 0 oder C 5 H 5 N<ß q>0 + H 2 0, ent-
a ls salzsaures Salz beim Erhitzen von 1 Thl. Pyridin mit 2 Thln. Mono-
lo i'essigsäure im Wasserbade (Vongerichten). Letzteres (C 7 H 7 NO ! , HCl)
te et glänzende, bei 202° C. schmelzende, rhombische Tafeln, die leicht in
c , 8er i schwer in Alkohol löslich sind. Die wässerige Lösung des Hydro-
nds färbt sich auf Zusatz von Natriumamalgam blau. Diese Färbung
chwindet beim Schütteln mit Luft, tritt jedoch beim Erwärmen wieder
j ' ^ a s freie Pyridinbeta'in (durch Ag 2 0 abgeschieden) bildet hygroskopische
(i ^ el11 - Das Platindoppelsalz: (C'H'HO 8 . HCl) a PtCl 4 , bildet orangerothe,
löi' 6 .' ^ e * 211° C. schmelzende Krystalle, die in kaltem Wasser ziemlich leicht
l °slich
sind. Das Golddoppelsalz schmilzt bei 165° C.
(Co
Pyridincholin wird als Hydrochlorid: C 6 H 5 N(C 2 H 4 . 0H)C1, erhalten
ac ntstündigem Erhitzen gleicher Theile Pyridin und Aethylenchlorhydrin
'PPola). Farblose, zerfiiessliche Prismen. Das Platindoppelsalz des
- Uincholins geht bei halbstündigem Kochen mit Salpetersäure von 1,48 specif.
[ßb^ 1 ^* i Q das Platindoppelsalz des stark giftigen Pyridinmuscarins:
g el l N -C 2 H s (OH) 2 Cl] 2 PtCl 4 , über. Letzteres bildet schwer lösliche, orange-
■p e Nadeln. Durch Oxydation mit Chromsäure wird das Pyridincholin in
"'dinbeta
tarn verwandelt.
,C0-
H 2 0
T i'igonellin: C 7 H 7 N0 2 + H 2 0 oder C s H 4 <^"J^T>0 -
1 61 "Vi i
\ Q ü ylbeta'in der Nicotinsäure), findet sich (E. Jahns) in dem Samenlj a n Oonetta foenum graecum (0,13 Proc), sowie in den Erbsen, in demUnd Inen ' in dem Hafer ( E - Scllulze )> in dea Caffeebohnen (Polstorff)dj e n u en Strophantussamen (Thoms). Zur Darstellung desselben werdeniW be P u l v erten Samen mit Alkohol von 70 Proc. extrahirt, der Alkohol von*Us "^"ge* 1 abdestillirt, die rückständige Flüssigkeit mit Bleiessig und Soda4üjvL efällt u »d das Filtrat durch H 2 S entbleit. Nach dem Eindampfen zum
joijj (1 *J °yrup wird hierauf das Trigonellin durch concentrirte Quecksilber-a Ufr,M- ^ umlösun S ( ü ach dem Ansäuern mit H 2 S0 4 ) ausgefällt uud das
wird das Trigonellin nach E. Jahns erhalten, indem man Nico-
Syjj,, ^ au sgeschiedene Doppelsalz durch Ag 2 0 zerlegt (vergl. Muscarin).
tlns äu re S ^.,
Hit -v einem Molecül KOH zur Trockne verdampft und den Rückstand
'oerschüssigem CH 3 J auf 150° C. erhitzt. Das hierbei gebildete Jod-
1 des Nicotinsäuremethyläthers: C 5 H 4 N—CO . OCH 3 + CH 3 J, wird
■^a» ti . IOlt feuchtem Ag 2 0 digerirt und das Filtrat vorsichtig eingedampft.
lüslj c i Soaellin bildet farblose, in Wasser leicht, weniger leicht in Alkohol
Nadeln, die wasserfrei bei 218° C. schmelzen. In Aether und in
S 0<1;
Chi
0 or ai ist es nicht löslich? e * Sal
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Mit Säuren verbindet es sich zu krystalli-
schmilzt
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zen. Das Golddoppelsalz: C'H'NO 8 , HCl + AuCl
Pbarmaceutische Chemie. II. g4