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Monochlorätlian, Aethylidenclilorid.
Monocliloräthan: C 2 HäCl.
Moleculargewicht: 64,5.(In 100 Theilen, C: 37,21; H: 7,75; Ol: 55,04.)
Syn : Aethylum chloratum, Aether hydrochloratus s. muriaticus, Cl"° räthyl, ChlorwasserstoHäther, leichter Salzäther.
Das Monochlorätlian entsteht, wie bereits erwähnt, als erstes Pro<Juhei der Einwirkung von Chlor auf Aethan. Um dasselbe darzustellen, sät* 1 »man gewöhnlich absoluten Aethylalkohol unter guter Abkühlung mit trocke» eChlorwasserstoffgas, lässt die Mischung einige Tage in einem geschlosseoG-efässe an einem kühlen Orte stehen und destillirt dann im Wasserb^Das hierbei sich entwickelnde Chloräthyl wird zunächst durch "Wasser v25° C. geleitet, dann durch Einleiten in concentrirte Schwefelsäure 0(1durch Leiten über Chlorcalcium getrocknet und schliesslich in Gefäss e 'welche unter 0° abgekühlt sind, verdichtet (Basse)
Noch glatter erfolgt die Bildung des Monochloräthans beim Einl^'
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von trockenem Chlorwasserstoff in eine anfangs abgekühlte, dann (nacliSättigung)' erwärmte Lösung von 1 Thl. wasserfreien Chlorzinks in 2 'J' 1Alkohol von 95 Proc. (firoves). Auch durch allmäligen Zusatz von 3 T 1englischer Schwefelsäure zu einem Gemisch aus 2 Thln. Kochsalz undAlkohol von 95 Vol.-Proc. und schliessliches Erwärmen der Mischung ' asich das Chloräthyl darstellen.
Das Monochlorätlian ist eine äusserst flüchtige, leicht entzündliche;
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ist
grün gesäumter Elamme brennende, farblose Flüssigkeit vom specif. Gewi c0,9214 bei 0°, welche bei 12° C. siedet. In Wasser ist es nur wenig lösl' 0leicht löslich dagegen in Alkohol und Aether. SbCl 5 führt es in AetbJ''Chlorid: C H 2 Gl—C H 3 Cl, über (siehe S. 170).
Das Monochlorätlian fand früher unter obigen Bezeichnungen in &'
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oder minder reinem Zustande, bezüglich in alkoholischer Lösung, arzneH 1Anwendung. Gegenwärtig kommt es in zugeschmolzenen, in eine Capi"' .ausgezogenen Glasröhren von 10 g Inhalt, behufs Anwendung als Anästucum, in den Handel. Ein Gemisch aus CH 3 C1 und C 2 H 5 C1 wird als 'bezeichnet.
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a-Di c hlor ä t hau oder Aethylidenclilorid:
CHC1 3
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Moleculargewicht: 99.(In 100 Theilen, C: 24,24; H: 4,04; Ol: 71,72.)
Syn.: Aethylidenum bichloratum, Aethylidenum chloratum.
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Geschichtliches. Das Aethylidenchlorid ist zuerst von Kegö'durch Einwirkung von Chlor auf Monocliloräthan dargestellt und späterWürtz (1857), von Geuther (1858) und von Beilstein (1859) näher u° ^sucht worden. Auf Vorschlag von Liebreich findet das Aethylideiid 1seit 1870 beschränkte Anwendung als Anästheticum.
Das Aethylidenchlorid ist, wie bereits erwähnt, isomer niit ,Aethylenchlorid, und zwar findet die Isomerie dieser beiden ve 1 "
düngen eine einfache Erklärung durch die verschiedene Stewelche die beiden Chloratome zu den beiden Kohlenstoffatome 11
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