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2. Organische Chemie 1. Abt. (1901)
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Steinkohlentheer.

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gleichen Zwecke im Gebrauche waren. Seit 1891 ist in Deutschland-Lttchteinheit das Hefner-Licht angenommen worden, welches von einerv on Hefner construirten, mit Amylacetat gespeisten Lampe bei einermimten Flammenhöhe und Dochtstärke geliefert wird. Ein Hefner-

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entspricht 0,81 deutschen Normal-Paraffinkerzen.

j, Das durch trockene Destillation des Holzes bereitete Leuchtgas —"a ZSaS — besitzt eine ähnliche Zusammensetzung, wie das Steinkohlen-8 ' Das selbe enthält jedoch weder Ammoniak, noch Schwefelwasserstoff,jj .^fe'kohlenstoff oder andere Schwefelverbindungen, dagegen sind in demstnff SaSe ' ausser serir grossen Mengen von Kohlenoxyd (35 Proc), "Wasser-10 p' ' EIoinolo gen des Sumpfgases (10 bis 30 Proc.) und des Aethylens (7 bis«oc.) vorhanden.

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Jäthit

ig ess en, dargestellte Oelgas enthält ausser Wasserstoff und Kohlenoxyd

„ a s 22 Proc. Aethylen und dessen Homologe, sowie 50 bis 80 Proc. Sumpf-

Uß d dessen Homologe.TlPi'oA aS ^ e * der Fabrikation des Leuchtgases aus Steinkohlen als Neben-

gewonnene Gas- oder Ammoniakwasser verdankt seinen Gehalt

mmoniak und Ammoniumverbindungen dem Stickstoffgehalte der an

Uas aus Braunkohlentheerölen oder aus Erdölrückständen durch starke

an

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e ten Steinkohlen. Dasselbe enthält, wie bereits erwähnt, neben

Jjjj , Ara moniak besonders Ammoniumcarbonat, ferner Schwefelammonium,^ Ohio

oammonium , Cyanammonium, Ammoniumthiosulfat, Ammoniumsulfat

Am ^ ora mmoniu:m. Das Gaswasser bildet in Eolge dieses Gehaltes an1, Uni vei'bindungen, der sich leicht auf maassanalytischem "Wege (vgl.

befir,j°!'^ at1 ' T1] l. > s - 284 ) feststellen lässt, die Hauptquelle der im Handel

'oben Ammoniakpräparate.hält 6r Gas " oder Steinkohlentheer (specif. Gewicht 1,12 bis 1,15) ent-lüde i re iche aromatische Kohlenwasserstoffe, Carbolsäure, Anilin und4e re Sauerstoff- und stickstoffhaltige Verbindungen (s. unter Benzol), zuarstellung er in ausgedehntem Maasse Verwendung findet.*t ein kohl ent he er ist eine braunschwarze bis schwarze, dick-

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ge Mai all, se von eigenthümlichem, stark empyreumatischem Gerüche und

jjo s [: , ausc uer Reaction. An "Wasser giebt der Steinkohlentheer nur wenig

Petj 0 i 6S a ^' dagegen löst er sich zum grossen Theil in Alkohol, Aether,

j^mbenzin, Terpentinöl etc.

Ut)i a , v Steinkohlentheer findet unter dem Namen Pix lithanthracis , Oleum

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Coaltar, eine sehr beschränkte arzneiliche Anwendung.

Hia Ss _ er die Verarbeitung der erschöpften Laming'schen Gasreinigungs• "errocyankalium.

Kohlenwasserstoffe der Acetylenreihe: C n H 2n "(Acetylene.)

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Aftf, le ^°hlenwasserstoffe der Acetylenreihe, so benannt nach deine Ut Sl ^ le de derselben, dem Acetylen, unterscheiden sich von denVojj Menden der Sumpfgasreihe durch einen Mindergehalt an vier,At 0ln nsn der Aethylenreihe durch einen Mindergehalt an zwei^ en Wasserstoff: