544 Anschalten eines Nebenschlußelekti-omotors an ein Leitungsnetz.
jSfj ist mit der einen Kollektorbürste und mit dem einen Ende derNebenschlußwickelung verbunden. Die Klemme K s ist mit der anderenKollektorbürste, K 2 mit dem zweiten Ende der Nebenschlußwickelungverbunden.
Man verbindet die Klemme K der Lichtleitung unter Zwischen-schaltung eines Ausschalters S und Amperemeters A mit Klemme K xdes Motors, dann verbindet man die zweite Klemme K 0 der Lichtleitungdirekt mit 2T 2 . (Der Widerstand der Nebenschlußwickelung ist so groß,daß sie ohne irgend welchen Vorschaltwiderstand direkt an das Netzgelegt werden kann.) Hierauf verbindet man K 2 unter Zwischenschal-tung eines Rheostaten _ZÜ (30 Ohm) mit K 3 . Wird der Strom ein-geschaltet, so dreht sich der Anker. In dem Maße, wie die Tourenzahlsteigt, schaltet man den Rheostaten II aus.
Soll der Motor ausgeschaltet werden, so schaltet man erst M einund öffnet dann den Stromkreis bei S.
Übung 2. Bestimmung des Nutzeffektes. 1. Man schaltetden Elektromotor nach der demselben beiliegenden Vorschrift an dasLeitungsnetz an.
2. Bei verschiedener Belastung g von S r bestimmt man das Ge-wicht Cr, bei dem Gleichgewicht eintritt.
3. Wenn Gleichgewicht vorhanden, bestimmt man die Touren-zahl n pro Minute.
4. Man liest Stromstärke und Spannung an den Instrumenten ab.Die gemessenen Werte trägt man in eine Tabelle ein, die am vor-teilhaftesten so eingerichtet ist:
gebr
auf
IL
Effe]Dyndenversundnatedurcsie
undBogSpa:wircCha
Gewicht S l
GGewicht <S„
n Tourenpro Minute
VSpannung
Stromstärke
60
K -J
75
geleisteter Effekt
JV
736
aufgewandter
Effekt
Nutzeffekt
Die erhaltenen Werte von rj trägt man als Ordinaten zu dengeleisteten Effekten als Abszissen auf und ermittelt den Effekt, beidem r\ ein Maximum ist.