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Physikalisches Praktikum : mit 366 eingedrukten Abbildungen
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Anschalten eines NebenschluJäelektromotors an ein Leitungsnetz. 543

Hierdurch wächst die Reibung und wir müssen auch das Gewicht G-auf S 2 auf Cr' erhöhen, bis wieder Gleichgewicht eintritt. Die Reibunghält dann dem Gewichte G g das Gleichgewicht, also

E! = Gr'~a> a.

Fig. 361.

2. Bestimmung der Umfangsgeschwindigkeit (l>) derRiemenscheibe.

Ist n die Umdrehungszahl der Scheibe pro Minute, so ist die-

r 60

selbe pro Sekunde. Ist der Umfang der Scheibe = u, so ist also

n

Die Umdrehungszahl bestimmt manmit einem Tachometer oder Tonren-zähler (Fig. 361).

Den Umfang der Scheibe mißt man aam einfachsten mit einer um die Scheibegelegten Schnur, deren Länge dann amMaßstab abgelesen wird.

TTI kPT

Bemerkung. Um die Arbeit in ----- zu erhalten, müssen wir

sec

das Gewicht in Kilogramm und den Umfang der Scheibe in Meter an-geben.

3. Das Anschalten eines Nebenschlußelektromotors an einLeitungsnetz von 110 oder 220 Volt Spannung und Bestim-mung des Nutzeffektes.

Prinzip. Der Anker eines Elektro-motors besitzt nur einen sehr geringenOhmschen Widerstand. Legte man den Ankerohne Vorschaltwiderstand an eine Spannungvon 110 Volt, so entstände ein so starkerStrom, daß der Anker verbrennen würde.Man schaltet daher einen sogenannten An-laßwiderstand vor den Anker. Dreht sichder Anker, so wird in ihm eine (beim Neben-schlußmotor der Tourenzahl proportionale)gegen elektromotorische Kraft erzeugt, dieden Strom schwächt, und man kann nunlangsam den Anlaßwiderstand ausschalten.

Übung 1. Anschalten des Neben-schlußmotors. Auf dem Motor sitzendrei Klemmschrauben K lt K 2 , K s . Die eine

Fig. 362.