Tragkraft. 529
Berechnung. Aus der Größe derselben und dem Abstände vondem Mittelpunkte des Stabes berechnet man das magnetische Momentdes Stabes und vergleicht es mit dem nach S. 525 ermittelten.
: c a m 2 , d. h. m = \f/c a.
9. Bestimmung der Verteilung des Magnetismus ineinem Stabmagneten durch seine Tragkraft.
Gebraucht wird: Apparat (Fig. 356); Magnetstab mit regelmäßigerMagnetisierung; Magnetstab mit Folgepolen; kleine Magnetnadel; Eisenfeilicht;Kartonpapier ; kleiner Holzklotz.
Prinzip. Entsprechend dem an den einzelnen Stellen eines Stab-magneten verschieden starken Austreten von Kraftlinien oder freienMagnetismen, der sogen. Kraftlinienstreuung hält derselbe ein Stückweichen Eisens an den einzelnen Stellen der Oberfläche mit verschiedenerStärke fest. Diese sogenannte „Tragkraft" des Magneten wird durch dasQuadrat der in das berührende Eisenstück übergehenden Kraftlinienzahlgemessen. Ist m der freie Magnetismus an der betreffenden Stelle, sowird in dem Eisenstück ein Magnetismus m' = am induziert, die Kraft fzwischen Eisenstück und Stab ist f = c.mm'Man bestimmt die Kraft
f durch eine der Feder- Fig - 356 "
dehnung proportionaleFederspannung (vgl.Federwage S. 66, Üb. 1),welche eben hinreicht,um den Eisenkörper vomMagneten loszureißen.
Apparat. Um diemit der Scheibe S ver-bundene Rolle II wirdbeim Drehen der an demTräger T befestigtenAchse A der Faden Faufgewickelt, der untendie Feder H trägt, ander die kleine Eisen-kugel E hängt. Aufdem Grundbrette befin-det sich eine Skala, nebenwelcher der MagnetstabM verschoben wird. %Eine auf S angebrachte
Teilung gestattet, die zum Abreißen des Eisens E von M nötige Feder-dehnung zu messen. Die Feder ist durch das Glasrohr Cr geschützt.
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Wiedemaiin-Bbert, Praktikum.
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