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Photometrie.
Mickende Auge größer heim Sehen auf die Schmalseite, weil sich dahei dieBilder einer größeren Anzahl leuchtender Teilchen auf derselben Stelle derNetzhaut übereinander lagern, als wenn man auf die Breitseite blickt.
4. Beziehung zwischen Gaskonsum und Lichtstärke.
Übung. 1. Man schaltet in die Zuleitung einer Gaslampe eineGasuhr ein, macht die Lampe möglichst hell, stellt sie auf einen Teil-strich der optischen Bank, die Einheitslampe auf einen anderen.
2. Nachdem die Gasuhr eine Zeitlang im Gange gewesen ist, be-hestimmt man die Helligkeit I I der Gaslampe.
3. Man liest hei einer vollen Minute den Stand der Gasuhr s 1 ab.Nach n Minuten liest man wieder ab: s 2 . Der Gaskonsum ist in Liternpro Minute S = l/w.(s 2 — s x ) Liter.
4. Man bestimmt die Helligkeit wieder: J 2 . Dann ist die mittlereHelligkeit während der Versuchsdauer I = 1 / 2 (Jj -\- J 2 ).
5. Man dreht die Flamme klein und bestimmt wieder die mittlereHelligkeit i und den Konsum s pro Minute.
6. Man wiederholt den Versuch b) mit einem Flachbrenner undc) mit einem Au er sehen Gasglühlicht.
Beispiel: / = 36,6 Einheiten E; S — 2,8 1; i = 7,2 E; s = 1,8 1;die Helligkeit wächst also nicht proportional dem Gaskonsum, sondern (inner-halb der Versuchsgrenzen) schneller als dieser.
Bemerkung. Bei genaueren Bestimmungen liest man an derGasuhr noch den Druck und die Temperatur ab, und reduziert dasverbrauchte Gasvolumen auf 760 mm und 0°, S. 85.
5. Bestimmung des Absorptionskoeffizienten einesRauchglases.
Geht Licht durch einen absorbierenden Körper, etwa durch eindunkles Glas, so wird es geschwächt. Ist I die Intensität des auffallendenund Jj diejenige des durchgegangenen Lichtes, so ist
Ii = «i I,wo S x ein echter Bruch ist. Derselbe gibt das Verhältnis der Intensitätdes durchgegangenen Lichtes zum auffallenden an; E x ist die durchdas Glas bewirkte Extinktion. Der Rest der Energie des Lichtes istin dem Glase geblieben, er ist absorbiert worden. Die AbsorptionA = 1 — s 1 gibt an, der wievielte Teil des auffallenden Lichtes indem absorbierenden Medium zurückbleibt.
Stellt man hinter das erste Absorptionsglas ein zweites von derExtinktion £ 2 , so ist die Intensität des auf dieses auffallenden Lichtes I udie des durch dasselbe durchgegangenen Lichtes J 2 = £ 2 J, = a, £ 2 J,die Extinktion durch zwei Absorptionsgläser ist also gleich dem Pro-dukte der Extinktionen der beiden Gläser für sich; die durch beide