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9. Überschütte wie zuvor Schwefel- Selensäure und selenige Säure machtsäure mit Salzsäure, die ein sich durch eine rötliche Färbung
Körnchen Natriumsulfit enthält. der Berührungsfläche oder durch
eine rote Ausscheidung beim Er-wärmen bemerkbar.
I
Salpetersäure.
1. Erhitze Salpetersäure aufPlatinbleche.
Acidum nitricum. HN0 3 .
dem Salpetersäure ist flüchtig; ein Bück-stand zeigt feuerbeständige Salzean.Das Kupfer löst sich unter Ent-wickelung von ZweifachstickoxydNiederschläge zeigen an:
2. Erwärme Salpetersäure mit einemStück Kupferblech.
3. Schütte in die mit Ammoniakannähernd ausgeglichene wässe-rige Verdünnung (1 + 5).
a) Schwefelwasserstoffwasser,
b) Bariumnitratlösung.
4. Versetze die wässerige Verdün-nung (1 + 5) mit Silbernitrat-lösung.
5. Vermische 10 ccm der wässrigenVerdünnung (1 + 9) mit 0,5 ccmKaliumferrocyanidlösung.
6. Bestimme den Gehalt der Warean Salpetersäure mit Einheits-Kalilauge und wende als Farben-anzeiger Dimethylaminoazoben-zol an.
Salzsäure. Acidum hydrochloricum
a) Schwermetallsalze,
b) Schwefelsäure.Niederschlag zeigt Salzsäure an.
Bläuung zeigt Eisensalze an.
1 ccm Einheits-Kalilauge entspricht0,06302 Salpetersäure.
1. Erhitze einen Salz; äuretropfenauf dem Platinbleche.
2. Gib zu verdünnter Salzsäureeinen Tropfen Silbernitratlösung.
3. Mische 1 ccm Salzsäure und3 ccm Zinnchlorürlösung undstelle die Mischung eine Stundelang beiseite.
HCl.
Salzsäure ist flüchtig; ein Bück-stand zeigt feuerbeständige Salzean.
Der weiße, zusammenhängende Nie-derschlag löst sich auf Zusatzvon Ammoniak wieder auf.
Eine dunkle Färbung zeigt Arsen-verbindungen an.