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Platintiegel mit reiner Flußsäure und erwärmen den entstehenden dünnenBrei längere Zeit gelinde, bis sich alles gelöst hat. Zum Vertreiben desKieselfluorwasserstoffes schütten wir hochgradige Schwefelsäure in denTiegel und die zurückbleibenden Sulfate suchen wir in Lösung zu bringen.
c) Das Filtrieren.
Das Filtrieren bezweckt, feste Stoffe von flüssigen zu trennen. DasFilter darf nicht über den Eand des Trichters hinausragen und muß festam Glase anliegen. Zweckmäßig wird es vor dem Filtrieren mit destilliertemWasser befeuchtet.
Das Abtropfen der Flüssigkeit kann beschleunigt werden, wennman eine Filtrierflasche mit Seitenrohr verwendet, die mit einer Luft-
Wasserbad.
Spritzflasche.
pumpe in Verbindung steht, so daß unter erhöhtem Luftdruck filtriertwird. Um das Durchreißen dos Filtrierpapiers zu verhüten, legt manin den Trichter zuerst einen kleinen hohlen Kegel aus Platin, der zahl-reiche Öffnungen trägt, und dann erst den glatten Filter.
d) Das Abdampfen.
Durch das Abdampfen vermag man den Kauminhalt einer Flüssig-keit zu verringern oder durch vollständiges Verdampfen des Lösungs-mittels den gelösten Stoff zu gewinnen. Die Lösung wird zu diesem Zweckein einer Abdampfschale auf ein Wasserbad gebracht, dessen Wasser durcheinen darunter gestellten Bunsenbrenner beständig im Kochen erhaltenwird. Achte darauf, daß im Wasserbade immer genügend Wasser vor-handen ist!