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Einführung in die Warenkunde : ein Buch für Schule und Geschäft ; mit 137 Figuren im Text, 4 Weltkarten ... und je 1 Karte Europas und des Deutschen Reiches
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11. Getreide.

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man die Reisstärke. Außerdem bereitet man aus Reis Branntwein undin Japan Bier, auch das Dortmunder Bier wird daraus gebraut.

Reissorten. An der Reiserzeugung im großen sind beteiligt:China und Japan, Hinterindien, die Vereinigten Staaten von Nord-amerika. Neuerdings ist Deutsch-Ostafrika bedeutender Reislieferantgeworden. Indische Kenner ziehen den Reis dieser Kolonie allen an-dern Reissorten vor.

Für den europäischen Handel sind wichtige Sorten:

1. Karolinareis, aus den Staaten Karolina, Louisiana und Georgia,besteht aus durchscheinenden, weißen, harten Körnern, gilt als vorzüg-lichste Sorte und wird teuer bezahlt.

2. Javareis wird in Holland geschält, besteht aus langen, gerieften,durchscheinenden Körnern.

3. Ostindischer Reis zeigt im allgemeinenkleine, dünne, weiße Körner. In Europa wer-den vornehmlich die Sorten Siam-, Birma- undBengalreis angetroffen. Die beste Sorte istder Patnareis mit kleinen, dünnen und sehrweißen Körnern.

4. Brasilianischer und westindischer Reishat große Körner mit rötlichen Streifen.

5. Levantiner und Alexandriner Reis istgroßkörnig, rötlich von Farbe und mit Bei-mengungen versetzt.

6. Italienischer Reis hat mittelgroße, volleund wenig durchscheinende Körner. Ostiglia-reis ist die beste Sorte.

Großhandelspreise. Für 1 dz geschäl-ten Rangunreis wurden bei 4 Monate Ziel undohne Zollaufschlag in Bremen 1905 25,50 Mgezahlt.

Jahresverbrauch. Die Steigerung desReisverbrauchs im deutschen Zollgebiete ergibtsich aus nachfolgender Zusammenstellung:

18361840

18561860

18761880

Im ganzen

4600 t,

3300 t,

72 000 t,

Aut den Kopf

0,18 kg,

1 kg,

1,6 kg,

1 «961900

1905

Im ganzen

130000 t,

146000 t.

Auf den Kopf

2,4 kg,

2,4 kg.

BuchireiZßn, Heidekorn, sind die dreikanti-gen Früchte einer Knöterichart, fagopyrumesculentum. Diese Pflanze hat einen knotigverdickten, hohlen, zuletzt weißroten Stengelund herzförmige Blätter.

Ihre Blüten sind an der Spitze oder inden Blattwinkeln doldenrispig gehäuft. DerBuchweizen wird in moorigen und sandigen

Sachße, Warenkunde.

Bild 36.

Buchweizen.

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