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Einführung in die Warenkunde : ein Buch für Schule und Geschäft ; mit 137 Figuren im Text, 4 Weltkarten ... und je 1 Karte Europas und des Deutschen Reiches
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2. Nutzsteine,

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der dunkelgrüne, rotgepunktete Heliotrop zu nennen. Sie werden alsRingstein, Siegelstein und zu billigen Schmuckwaren sehr häufig ver-wendet.

flehet besteht aus verschieden gefärbten Schichten von Chalzedonund Quarz. Es findet sich in Knollen, den sogenannten Achatmandeln,in Südbrasilien und Uruguay, die in den Schleifereien zu Idar undOberstein, wo gleichfalls Achat gefunden wird, verarbeitet werden.Außer zu Schmuck- und Ziergegenständen, wird er zu mannigfachenGebrauchsgegenständen: Reibschalen, Glättsteinen für Goldarbeiter,Dosen, Lager für feine Wagen verwendet. Bandachate, ganz besondersder schwarz und weiß geschichtete Onyx, werden auf Gemmen ver-arbeitet.

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2. Nutzsteine.

1. ZicrSldnC zeichnen sich durch gute ßearbeitbarkeit aus. Siedienen teils zur Herstellung von Zier- und Gebrauchsgegenständen undschließen sich insofern eng den Halbedelsteinen an, auch werden siezu Säulen, Denkmälern, zur inneren Ausschmückung von Häusern undals Wandbelag benutzt.

Bernstein ist versteinertes Harz, das in der Tertiärzeit derErde einem Nadelholzbaume, der Bernsteinfichte, entflossen ist und da-her streng genommen nicht zu den Mineralen gehört. Der Bernsteinbesitzt gelbe Farbe und ist teils durchsichtig oder durchscheinend, teilswolkig getrübt. Seine Härte ist 2 und darüber, seine Dichte 1 unddarüber. Beim Reiben wird er elektrisch und bei 287° schmilzt er.Bisweilen finden sich in ihm Pflanzenteile und Insekten eingeschlossen.Ein für den Weltbedarf maßgebender Fundort ist das Lager im nordwestlichen Samland. Dort werden in der blauen Erde, einer 5 bis 8 mmächtigen, sandig-tonigen Schicht, die etwa 8 m unter dem Meeres-spiegel liegt, die knolligen Stücke des Bernsteins gefunden. Da dieblaue Erde unter dem Meeresspiegel frei liegt, so wird von denWellen Bernstein ausgewaschen und nach Stürmen ans Land gebracht.

Gewinnung des Bernsteins. Nach der Art seines Vor-kommens bewegt sich die Bernsteingewinnung, die in den Händen derKöniglich Preußischen Bernsteinwerke in Königsberg liegt, nach zweiRichtungen, und man unterscheidet Strandnutzung und bergmännischeGewinnung. Bei der Strandnutzung, die von den Königlichen Bern-steinwerken an die Stranddörfer verpachtet wird, handelt es sich umdas Einsammeln des von der See ausgeworfenen Bernsteins und umdas Fischen des Bernsteins mittels Netzen. Das Tauchen nach Bern-stein und Ausbaggern des Bernsteins wird jetzt nicht mehr vorge-nommen. Der Bernsteinbergbau wird in Palmnicken betrieben;er bietet große Schwierigkeiten, da zur Erreichung der blauen Erde