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1. Edelsteine.
und Mesched in Persien und auf der Halbinsel Sinai und gibt ihm stetsdie Form des mugeligen Schliffes. Einen Ersatz für den orientalischenTürkis bildet der okzidentale Zahntürkis. Darunter wird Mammut-elfenbein verstanden, das natürlich oder künstlich durch Kupfersalzeblau gefärbt ist. Nachgeahmt wird der Türkis durch blaugefärbtesMilchglas und durch eine Masse von der stofflichen Zusammensetzungdes echten Steines, die unter sehr hohem Drucke gepreßt wurde.
Edslopsl ist die zumeist milchweiße, wachsglänzende Abartdes Opals, die durch lebhaftes Farbenspiel in Rot,, Grün und Gelbausgezeichnet ist. Seine Härte ist um 6 und seine Dichte 2. Dieschönsten Edelopale kommen aus Czerwenitza in Ungarn, andere Fund-orte sind in Queensland, Mexiko und Idaho in Nordamerika. Die Edel-opale erhalten stets die Form des mugeligen Schliffes, ihre Nach-ahmungen aus Glas sind leicht zu erkennen. Der Opal besteht auswasserhaltiger Kieselerde und bildet, da Kieselerde die Masse derHalbedelsteine ausmacht, gewissermaßen das Bindeglied zwischen beidenGruppen.
2. J\älbC9Clsttt!lC sind Minerale, die die Sondereigenschaftender Juwelen in weit geringerem Grade besitzen und oft in großenMengen vorkommen, weshalb sie nicht nur als Schmucksteine, sondernauch in den Kunstgewerben verwendet werden.
EdelqiiarZ ist kristallisierte Kieselerde mit der Härte 7 undder Dichte 2,65. Der farblose und durchsichtige Edelquarz heißtBergkristall. Man findet ihn in der Schweiz, auf Madagaskar und inBrasilien und verwendet ihn in der Form der Brillanten und der Ro-sette unter verschiedenen Benennungen: Rheinkiesel, MarmaroscherDiamant, Arkansasdiamant als Schmuckstein, außerdem zur Herstellungvon Linsen für Brillen und optische Vorrichtungen und zum Ein-schmelzen von Straß und anderen farblosen Glasarten. Früher dienteer zur Herstellung kunstgewerblicher Gegenstände, die jetzt aus Kristall-glas gefertigt werden. Der violette Edelquarz, der Amethyst,kommt in schönen Stücken aus Südbrasilien, Uruguay und Ceylon undwird in Oberstein an der Nahe, wo er gleichfalls angetroffen wird, zu-meist in der Form des Tafelsteines oder Treppenschnittes geschliffen.Gelber Edelquarz heißt Zitrin, der natürlich vorkommt oder durchBrennen von Amethyst erhalten w T erden kann. Man trifft ihn imHandel als böhmischen Topas an. Auch der nelkenbraune Rauch-topas wird beim Brennen gelb.
Der gelbbraune bis rote Jaspis wird zu Knöpfen und Ziergegen-ständen verarbeitet. Das braungelbe Tiger äuge enthält Asbestfaserneingeschlossen und strahlt wie das ihm ähnliche graugrüne Katzen-auge einen eigentümlichen Lichtschein aus.
Cbdlzedon ist ein inniges Gemenge von Quarz (wasserfreierKieselerde) und Opal (wasserhaltiger Kieselerde), das zumeist milch-weiße oder grauweiße Farbe besitzt. Von seinen Abarten sind derdurchscheinende fleischrote Karneol, der apfelgrüne Chrysopras und
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