Einleitung.
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eines Stoffes sein spezifisches nennt, kann man auch sagen: das spezi-fische Gewicht des Wassers beträgt bei 4° 1 g. Unter Dichte aberwird die unbenannte Zahl verstanden, die angibt, wievielmal soschwer ein Körper ist als der gleichgroße Raumteil "Wasser von 4°.
Die Bestimmung der Dichte gründet sicli auf das Archimedische Gesetz: Ein Körper,der in eine Flüssigkeit eintaucht, verliert in derselben von seinem Gewicht soviel, alsdie Flüssigkeit wiegt, die er verdrängt.
Als Hilfsmittel bei der Bestimmung der Dichte benutzt man ver-schiedene Vorrichtungen, von denen einige hier kurz beschrieben wer-den sollen.
1. Molirsche Wage. Der Senkkörperder Wage ist mittels Platindrahtes andem einen Wagebalken befestigt undverdrängt genau 10 g destilliertes Wasser.Der Gewichtsverlust, den der Senkkörperbeim Eintauchen in eine Flüssigkeit er-leidet, wird durch Reitersjewichte be-stimmt, die auf den mit einer Einteilungversehenen Wagebalken gelegt werden.Wenn man den Gewichtsverlust durch10 dividiert, dann erhält man die Dichteder betreffenden Flüssigkeit. Handelt essich um feste Stoffe, dann stellt man eineSalzlösung her, in der der betreffende(Stoff schwimmt und bestimmt die Dichte 1der Lösung; die gefundene Zahl ist dannlauch die Dichte des betreffenden festenStoffes.
Bild 1.
Wage zur Bestimmung der Dichte
von flüssigen und festen Stoffen
nach Mohr.
Bild 2. Pyknometer1. mit eingeschliffenem Thermometer
und
duierter Röhre für flüssige Stoffe,
2. für feste, in Wasser lösliche, in Alkoholunlösliche Stoffe,
3. für in Wasser unlösliche Stoffe nach Reg-nault,
4. für flüssige Stoffe.
2. Pyknometer. Wenn manein Meßfläschchen, das bei 15°genau 10 g Wasser faßt, bei-spielsweise mit Alkohol füllt,dann wird der Inhalt desselben7,94 g wiegen, denn die Dichtedes Alkohols ist 0,794. Beifesten Stoffen wird folgender-maßen verfahren. Man wiegt dasleere Fläschchen, dann dasFläschchen mit einer Probe desbetreffenden Stoffes, alsdannmit der Probe und mit Wasserangefüllt. Dividiert man danndas Gewicht der Probe durchdas Gewicht des zur Füllungdes Pyknometers nötigen W T as-sers, nachdem man hiervon1*