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Practicum für Pharmaceuten : Analytische Uebungen und Präparate im Anschlusse an die "Einleitung in die chemische Analyse" und das Arzneibuch
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Nahrungs- und Genussmittel; verwandte Gegenstände.

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Im folgenden sind eine Reihe von Methoden zur Unter-suchung von Nahrungs- und Genussmitteln, sowie verwandtenGegenständen zusammengestellt. Es ist dabei nicht beabsich-tigt, diese Gegenstände eingehend, bis ins letzte zu behandeln;es sei vielmehr zur Ergänzung auf die einschlägigen Lekr-und Handbücher verwiesen. Von diesen seien einige heraus-gegriffen :

König, Chemie der menschlichen Nahrungs- und Genuss-mittel.

Röttger, Kurzes Lehrbuch der Nahrungsmittelchemie.

Hilger, Vereinbarungen, betr. Untersuchung und Beur-teilung von Nahrungs- und Genussmitteln.

Vereinbarungen zur einheitlichen Untersuchung undBeurteilung etc. für das deutsche Reich.

Eisner, die Praxis des Nahrungsmittelchemikers.

Benedikt, Analyse der Fette und Wachsarten.

Borgmann-Fresenius, Anleitung zur chemischen Analysedes Weines.

Prior, Vereinbarungen betr. Untersuchung und Beurteilungdes Bieres.

Aschenbestimmung in Gewürzen und Mehl.

35 g des Mehles oder des gemahlenen Gewürzes werdenin einer gewogenen Platinschale eingeäschert. Man erhitzeanfangs ganz gelinde und vergrössere erst allmählich dieFlamme: doch erhitze man nie so stark, dass sich Alkalienverflüchtigen können. Man wird in dieser Weise verhältnis-mässig rasch einäschern können und direkt eine helle Aschebekommen. (Erhitzt man zu rasch, so scheidet sich viel Kohleab, die von den Alkalien umkrustet und so der Verbrennungentzogen wird. Sollte dies der Fall sein, so ziehe man diekohlehaltige Asche mit Wasser aus, filtriere durch ein kleinesFilterchen von bekanntem Aschengehalt, äschere Filterchensamt Kohle in der Schale ein, gebe das Filtrat zu, verdampfeund glühe nochmals gelinde.) Die Schale wird nach dem Er-kalten mit der Asche zurückgewogen. Die Filterasche ist inAbzug zu bringen.