tA H /T
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Constitution der Pyronine.
phenol entsteht so das Tetramethyldianiidodioxydiphenyl-
m ethan:
(CH 3 ) 2 N X MCKsk
2(CH 3 ).,N-C 6 H 4 -OH + CH.,0 = >C 6 H 3 -CH,—C 6 H 3 < + H,0.
HO/ ' x OH
In dieser Verbindung nehmen die Hydroxylgruppen die Stellungen2 und 2' ein; dementsprechend geht sie unter der Einwirkung wasser-entziehender Mittel in ein Derivat des Diphenylmethanoxyds oder Xanthensüber (vgl. S. 87): ____
(CH 3 ) 2 N-<
-CH,
V
-N(CH 3 ) 2
OH
= (CH 3 ) 2 N-
HO
-OH,
-N(CH 3 ) 2 + H 2 0 .
Letztere Verbindung stellt nun die Leukobase des einfachsten Pyro-nins dar und liefert durch Oxydation bei Gegenwart von Mineralsäureein Salz der Pyroninbase, z. B.:
(CH 3 ) 2 N-<
)----- CH 2 —
~^-0-^
C1(CH 3 ) 2 N=- .
—N(CH 3 ) 2 + 0 + HCl
>=CH
-0
_y~~\_
-N(CH 3 ) 2 + H 2 0.
Die Pyroninfarbstoffe sind also cliinoi'de Salze (vgl. Auramme, S. 100); die ihnenentsprechenden beständigen Basen sind als benzhydrolartig constituirte Verbindungenaufzufassen:
C1(CH 3 ) 2 N=C 6 H 3 =CH—C 6 H 3 -N(CH 3 ) 2
/HO(CH 8 ) 2 N=C 8 H 3 =CH—C 6 H S —N(CH 8 ) S
(CH 3 ) 2 N-C 6 H 3 -CH(OH)-C 6 H 3 -N(CH 3 ) 2
~\ 0 -^
PyroninbaseDen basischen Pyroninen entsprechen phenolartige Körper, welche in analogerWeise wie jene aus Resorcin bczw. Orcin und Formaldehyd entstehen. Die diesenKörperklassen zu Grunde liegenden Ringsysteme sind bezeichnet worden als:CH CH
I
und
0Fluoron
NH
OFluorim