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Ringsprengung bei den
CH-CH,
CH-CH,
C-CH 3
a
H 2 C
CH 3 CH 3
CO
HC
\ CH 3
CO
H 2 C
r"^
^""
CO
•
C
\lX C-CH 3
H 3 C-C-CH 8
H 2 C
^^
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CH
H 2 C
CH 2
H 2 C
Cft
CH
~~CH
"ÜH '
Caron
Pinocamphon
Campher
Im ersten Falle sind durch die Brückenbindung innerhalb des sechs-eckig gezeichneten („umfassenden") Hexamethylenrings entstanden: einTrimethylen- und ein Heptamethylen-Ring; im zweiten Falle: ein Tetra-methylen- und ein Hexamethylen-Eing; im dritten Falle: zwei Penta-methylenringe.
Die polycyclischen Terpenkörper können demnach zugleich auch al sDerivate des Trimethylens bezw. Tetramethylens oder Heptamethyle» sbetrachtet werden. Durch diese Combination des Hexamethylenring smit anderen Polymethylenringen ist natürlich die Fähigkeit, Umwand-lungen zu erleiden, erheblich mannigfaltiger bei den polycyclischen Terpen-körpern als bei den monocyclischen Terpenkörpern.
Es ist leicht zu übersehen, dass bei den bicyclischen TerpenVer-bindungen zweierlei Veränderungen der Ringsysteme erfolgen können.
I. Sprengung der Brücke, d. h. derjenigen Ringsysteme, welchemit dem umfassenden Hexamethylenring verbunden sind, wobei
a) die Sprengung an der p-Stellung zum Methyl;
b) an dem anderen Stützpunkt der Brücke stattfinden kann:
a)
CH,
I
CH,
b) CH 3
I
CH 3
I
CH 3
ICH,-C
■ 1
CH 3
i i
/CH,■ -C< .X CH 3
CH 3 -(
"1
— >-
CH 3 CH 3nur in letzterem Falle entstehen Para-Hydrocymolderivate.
II. Sprengung des umfassenden Hexamethylenrings. Auchhier können, falls die Brücke unsymmetrisch eingreift, zwei Fälle ein-treten :
a) es bleibt der engere Ring erhalten;
b) der weitere Ring bleibt erhalten;