Druckschrift 
2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
Entstehung
Seite
778
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

>

II

778

Systematik und Nomenclatur der

II. Polyeyclisehe Terpen-Körper. Dieselben enthalten ^ e1 ^bindungen, welche zur Bildung polycyclischer Systeme führen unddurch ihre Festigkeit von der gewöhnlichen doppelten Bindung uscheiden. Beispiele:

H 2 C

H 2 C

H,C

CH 3

IC

CH.-C-CH,

CH

Campher

CH 9

Die Chemie der eigentlichen Hexamethylenderivate'*rste der obigen Hauptgruppen ist in zwei Untergruppen geth el

Gruppe I A. Derivate der hydrirten Benzole mit A uschluss der hydrirten Cymol-Derivate. Diese Gruppe schh eSsich den isocyclischen Verbindungen von anderer Kohlenstoffring 2(S. 1640) eng an, enthält aber eine grössere Anzahl in der Natur vkommender Produkte. Besonders hervorgehoben zu werden verdie 0einerseits die Dicarbonsäuren (namentlich die HydroterepthalsäurenJ»weil an der Hand ihres Studiums die Eigenschaften der Hexamethyl 6derivate grundlegend festgestellt wurden, und andererseits die KetonDie Chemie der letzteren besitzt im Hinblick auf die in der Grupp e*behandelten natürlichen Ketone der Terpenreihe Bedeutung.

Das Hexamethylen C 6 H 12 erhält nach der Genfer Nomencla tu *den Namen Gyolohexan, das Tetrahydrobenzol C e H 10 : Cyelohexen uDdas Dihydrobenzol C 6 H g : Cydohexadien. Aus diesen drei Grundformlassen sich die Bezeichnungen der übrigen Körper ableiten. Bei desubstituirten Hexahydroverbindungen macht man die Stellung der Sustituenten durch Zahlen kenntlich, indem man die Regeln befolgt, weiß lS. 7576 für die Nummerirung der Benzolderivate nach den Geni eBeschlüssen wiedergegeben sind. Die Hexahydro-p-toluylsäure ist darnacz. B. 1-Methyloyelohexancarbonsäure (4):