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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Derivate der Cwnarinsäurc und Ortho-Gumarsäure. 675

6«4,-CH:CH-C0 2 H. Die Aethersäuren, welche aus den cumarinsauren. alz en durch Alkylirung erhalten werden, sind verschieden von den-J^igen, (ji e De j Jj er Alkylirung der cumarsauren Salze entstehen; so101 t die Aethyläthercumarinsäure C 2 H 6 -0-C 6 H 4 -CH:CH-C0 2 H bei,..102°, die gleich zusammengesetzte Aethyläthercumarsäure bei 132°

!8 1330. auc j 1 c ^ e g a | ze ^ er De i,j en Aethersäuren zeigen ganz ver-miedene Eigenschaften. Die Aethyläthercumarinsäure (cis-Säure) kann^dess durch Erhitzen (unter teilweiser Zersetzung) in die Aethyläther-Cui »arsäure (trans-Säure) verwandelt werden. Letztere entsteht auch^ Us Aethylsalicylaldehyd C 2 H 5 -0-C 6 H 4 -CHO durch die PEEKra'sche

e action. Beide Säuren verhalten sich bei der Oxydation und ßeduction§an z gl^k. fa^ Oxydation liefern sie neben Wasser und Kohlensäure

et %lsalicylaldehyd und Aethyläthersalicylsäure, durch Eeduction eineUn(i dieselbe Aethyläthermelilotsäure C 2 H 5 -0-C 6 H 4 -CH 2 -CH 2 -C0 2 H.

ferner erlangt die Cumarinsäure durch den Eintritt einer Nitro-Ppe grössere Beständigkeit. Die aus dem o-Nitrocumarin:

/N0 2

-o-co

K)H: CH

rch Kochen mit Alkalien oder Alkalicarbonaten entstehenden gutar akterisirbaren Alkalisalze der o-Nitrocumarinsäure 1 geben bei derSetzung mit Säuren die freie Säure, welche zwar schon bei längerem6nen unter Wasser oder Weingeist, rasch beim gelinden Erhitzen in das, trocumarin zurückverwandelt wird, aber in luftrockenem Zustandandig ist; sie kann daher als gleich zusammengesetzt mit der höherittielzenden und beim Erhitzen mit Alkohol und Wasser unveränder-en o-Nitrocumarsäure durch die Analyse nachgewiesen werden.An den Methyläthern N0 2 -C 6 H 3 (0-CH 3 )-CH: CH-C0 2 H dieser Nitro-fen i s t nuu e j ne Beobachtung gemacht, welche zu Gunsten einer reinu cturchemischen Deutung der Beziehungen zwischen CumarinsäureFumarsäure im Sinne der Formeln:

/O • C(OH) 2C 6 H 4 < |

\CH:CH

Cumarinsäure

und

CA-

OH CO OH

I

K3H=CHCumarsäure

^ er werthet wird. Die Methyläthernitrocumarinsäure wird nämlich schon

", Urcn Kochen mit verdünnter Sodalösung grösstenteils zum Natriumsalz

er Nitrocumarinsäure verseift, während die Methyläthernitrocumarsäure

1 v. Miller u. Kinkelin, Ber. 22, 1705 (1889).

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