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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Ber.

Gwmarinsäure und Ortho-Gumarsäure.

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seh 6S bedin g t - Seine synthetischen Bildungsweisen 1 sind S. 670—672ß7o° n .^gelegt. Cumarin bildet säulenförmige Krystalle, schmilzt 2 bei

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siedet bei 290—290-5°, ist in kaltem Wasser wenig, in heissemasser ziemlich löslich und besitzt den charakteristischen, angenehmenUcn , den man am Waldmeisterkraut wahrnimmt.hr a P Umarin wird für Parfütneriemischungen und als Zusatz für Schnupftabak ge-(L;.'! •' ÄIan gewinnt es im Grossen aus den getrockneten Blättern der Hirschzungerj. a m °doratissima) — einer in Nordcarolina, Georgia, Florida wachsenden Pflanze.w , S ® m natürlichen Cumarin macht das synthetische Präparat erfolgreich Concurrenz,d av S durch Condensation von Salicylaldehyd (S. 518) mit Malonsäure (Bd. I, S. 649)^stellt wird 3 ; vgl. die analoge Zimmtsäure-Synthese 8. 606, 611.

kehr interessant ist das Verhalten des Cumarins gegen Basen 4 ; es

remigt sich mit ihnen in der Wärme zu den Salzen einer im freien Zu-

n höchst unbeständigen und daher nicht isolirten Säure, welche man

marinsäure nennt. So wird es von kochendem Barytwasser gelöst und

. er t eine Lösung, welche weder beim Erkalten Cumarin abscheidet noch

]f lT ^ . Cü ütteln mit Aether an letzteren Cumarin abgiebt; aber schon durch

Herten von Kohlensäure wird das Cumarin wieder vollständig in

ätt? § ese tzt. Kocht man es einige Stunden mit verdünnter Natrium-

ylatlösung und verdampft den Alkohol, so erhält man eine syrupdicke

^ e > die an Aether ebenfalls kein Cumarin abgiebt, sich leicht in Wasser

0s t und mit Salzsäure wieder Cumarin liefert.

Wenn man indess das Cumarin mit concentrirter Kalilauge oder

0ll centrirterer alkoholischer Natriumäthylatlösung längere Zeit kocht,

Wird es aus der Lösung des so gewonnenen Alkalisalzes grösstentheils

lch -t mehr unverändert durch Salzsäure ausgefällt. Vielmehr erhält

an jetzt eine um 1 Mol. Wasser reichere und beständige Säure, welche

cfl aus o-Diazozimmtsäure durch Kochen mit Wasser entsteht und

ist mnaCh als 0 - 0x y zimmtsäure OH.C 6 H 4 -CH:CH-C0 2 H aufzufassen

• Diese Säure, welche Ortho-Cumarsäure a genannt wird, zersetzt

,i etwas oberhalb 200° unter Entwickelung von Kohlensäure; Cumarin

ftnte unter den Produkten ihrer Zersetzung durch Hitze nicht nach-

^yiesen werden. Dagegen wird sie in Cumarin glatt durch Digestion

rauchender Bromwasserstoffsäure verwandelt; auch liefert ihr Acetyl-

v at CH 3 -C0-0-C e H 4 -CH:CH-C0 o H beim Erhitzen Cumarin.

Die

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Ber. io

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