• (57°>
Nitroximmtsäuren.
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( L "vier isomere Säuren bekannt, welche demzufolge durch die vierKa Umformeln:
Br-
a)
H—-
—C0 2 H
-C a H 5
Br-
b)
-C0 2 H-II
H-
Br
-Bromzimmtsäure und «-BromallozimmtsäureC 6 IL,-CTI:CBr-C0 2 IIc) d)
-C0 2 H-C„H S
H-
C„H 5 -
CO,H
(9-Bromzimmtsäurc und (?-BromallozimmtsäureC 8 H B -CBr:CH-C0 8 H
beutet werden können. Zwei von diesen Säuren (Schmelzpunkte: 130°]T 1° und 120°) entstehen neben einander bei der Abspaltung von0rn Wasserstoff aus Zimmtsäuredibromid durch alkoholisches Kali:
für
Ms
C 6 H 5 -CHBrCHBr-C0 2 H-HBr = C S H 5 -CH : CBr-C0 2 H;
sie kommen die Raumformeln a und b in Betracht; denn beide
"' us sen das Bromatom in der «-Stellung zur Carboxylgruppe enthalten,
beide durch Oxydation Benzaldehyd liefern; ihre Structuridentität
° W auch daraus hervor, dass die Ester der niedriger schmelzenden
. cllu 'e durch einfaches Destilliren unter gewöhnlichem Druck in die-
J ^gen der höher schmelzenden übergehen. Die höher schmelzende
-•oaure giebt bei derReduction mit Zinkstaab in Alkohol nur gewöhnliche
, lrrir utsäure, die niedriger schmelzende Säure, die sich viel leichter redu-
Ie n lässt, neben Zimmtsäure auch Allozimmtsäure und Isozimmtsäure.
^ e i andere Säuren (Schmelzpunkte 159° und 133—134°, Raumformeln
Un d d) entstehen nebeneinander bei der Anlagerung von Bromwasser-
°ff an Phenylpropiolsäure:
C 6 H 5 ■ C ■ C • C0 2 H + HBr = C„H ä ■ CBr: CH • C0 2 H .
Di
le höher schmelzende, in grösserer Menge entstehende Säure wird von°ücentrirtem wässerigem Alkali — im Gegensatz zu den beiden, in con-e ntrirtem Alkali unzersetzt löslichen «-Säuren — unter Bildung von^henylacetylen (g. H2) zersetzt (vgl. Bd.I, S. 713), giebt bei der Keduction^Uozimmtsäure und Isozimmtsäure (vgl. S. 611) neben wenig gewöhnlicher^'oimtsäure und verwandelt sich beim Erhitzen auf 164° zum grossenheil in die niedriger schmelzende Säure, Letztere giebt bei der Re-ktion nur gewöhnliche Zimmtsäure.
Kernsubstitutionsprodukte sind einstweilen nur aus der gewöhnlichen^"nmtsäure, nicht aus der Allozimmtsäure oder Isozimmtsäure hergestellt. Durch^itriren der Zimmtsäure sind die Ortho- und Para-NitrozimmtsSure N0 2 -C 6 H 4 -jj'H: CH-C0 2 H leicht gewinnbar, während die Meta-Säure aus m-Nitrobenzaldehyd1 Ur °h die PEitKin'sche Reaction gewonnen werden kann; alle drei Säuren sind auchaus den entsprechenden Nitrobenzaldehyden (S. 485) durch Condensation mit Malon-