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Bro mzimmtsäuren.
Die Isozimmtsäure Michael's schmilzt 1 bei 36 — 37°; sie kann **&&holt zum Schmelzen gebracht' werden, ohne dass eine merklicheWandlung in Allozimmtsäure erfolgt; durch Ueberhitzung aber wir"in die Allosäure, welche höher schmilzt und in den meisten Lösui g
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mittein weniger löslich ist, übergeführt; auch findet diese Umwanabeim längeren Stehen theilweise statt. Die Salze dieser Isozimnatsaunterscheiden sich von den allozimmtsaureu Salzen im Krystallwasgehalt und können längere Zeit über 100° erhitzt werden, ohnesich eine Umlagerung vollzieht.
itere
Nach Untersuchungen von Erlenmeyer sen. endlich sollte es noch eine W eZimmtsäure 2 , „künstliche Isosimm tsäure", welche bei 43-5—46° schmilz (krystallograpisch sowohl von der natürlichen Isozimmtsäure wie von der AU° Z . jsäure unterscheidet und sehr leicht in Allozimmtsäure übergeht, geben. l>°die Existenz dieser Säure durch die neueren Untersuchungen sehr fraglich gew
Nach dem jetzt vorliegenden Untersuchungsmaterial scheint es i" ,mindestens drei Säuren zu geben, welchen man die StructurloiC 6 H 6 -CH:CH-C0 2 H zuschreiben muss, während die Theorie nur z^_Eaumformeln (vgl. S. 604) vorhersieht. Bei dieser Sachlage sind ^l )l3lationen über die Auswahl der Raumformein für die einzelnen Saunicht angezeigt. Aber gerade dieser Widerspruch zwischen Erfaß 1und Theorie lässt das weitere Studium der Isomeren besonders ei'wöoerscheinen. ■ , ,
In nächster Beziehung zu den stereochemischen Fragen, diean die verschiedenen Zimmtsäuren knüpfen, steht das Beobachtu b
material über ihre in der Seitenkette halogenirten Derivate, *e
lches
namentlich für die Bromziinintsäurcn 3 C 6 H 6 -C 2 HBr-C0 2 H durch " nsuchungen von Glases, Eelenmeyeb, Michael u. A. reichhaltig gewoiist. Der Theorie zufolge sollte sich sowohl von der eis- wie vontrans-/9-Phenylakrylsäure je eine Säure mit «-ständigem und eine D*mit ^-ständigem Bromatome ableiten. Die Forderung der Theorie stinj ^in diesem Falle wieder mit der Erfahrung überein; denn in der
1 Lieeermann's natürliche Isozimmtsäure (vgl. S. 609 — 610) schmolz höher K
2 Eelenmeyee, Ber. 23, 3130 (1890). Ann. 287, 1 (1895). — Liebeb jiABer. 31, 2096 (1898). — Michael, Ber. 34, 3652, 3655, 3656 (1901). „
3 Glaser, Ann. 143, 330 (1866). — Barisch, J. pr. [2] 20, 177 ( ls79 ^).Kinnicütt, Am. Journ. 4, 26 (1882). — Kinnicutt u. Palmer, ebenda 5, 383 ( ^
— Michael u. Browne, Ber. 19, 1378 (1886); 20, 550 (1887). — Eri.enmeyek, ^ c1 '.,-71936 (1886); 23, 3130 (1890). Ann. 287, 1 (1895). — Michael, J. pr. [2] 3 Ö >(1887); 52, 344 Anm., 352 Anm. (1895); 54, 107 (1896). — Anschütz u. ^ elD ^'Ber. 20, 1382 (1887). — Ostwald, Ztsehr. f. physik. Chem. 3, 278 (1889). — U ^ ^mann u. Scholz, Ber. 25, 950 (1892). — Rühemann, Journ. Soc. 61, 278 ( I8ö2 |'. aV .LiEiiERMANN, Ber. 28, 134 (1895). J. pr. [2] 53, 255 (1896). — Bauche, Re c - a ^chirn. 15, 128 (1896). — Michael u. Bucher, Am. Journ. 20, 91 (1898). — SuDB01l °o 0 ).u. Lloyd, Soc. 73, 91 (1898). — Manthey, Ber. 32, 2475 (1899); 33, 3081 (l 9
— Michael, Ber. 34, 3640, 4226 (1901).