Druckschrift 
2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
Entstehung
Seite
519
URN (Seite)
  
Einzelbild herunterladen
 

sich

.W

Oxybenzaldehyde. 519

g e n von Spiraea ulmaria, im Kraut verschiedener Spiraeen, imdar Un( * * n c ' er Wurzel von Crepis foetida; er entsteht durch Oxy-sir] 10a ^ 6S Salicylalkohols und des von letzterem sich ableitenden Irluco-8 »Saliern«; synthetische Darstellung aus Phenol s. S. 517. Er bildetsie 1 angenenm riechendes Oel, erstarrt bei20° zu grossen Krystallen,^ üe t bei 196-5° und besitzt bei 13-5° das specifische Gewicht 1-173.g_ ist in "W^gggj, n j c ^ unbeträchtlich löslich, zersetzt schon in dere kohlensaure Alkalien, färbt sich in wässeriger Lösung mit^' enc Worid intensiv violett, reducirt nicht FEHLiNö'sche Lösung undq et mit sauren Alkalisulfiten schwer lösliche Verbindungen. Sein*Utt» OH.C 6 H 4 -CH:N-OH (Salicylaldoxim) schmilzt bei 57°; Stereo-^.^niisches darüber vgl. S. 518. Durch Combination von Salicylaldehydze , '^hydrazin 2 erhält man als Hauptprodukt das bei 142° schmel-ze H ydra ^ on 0H , CeH ^ CH . N . NH ^^ daneben in geringer Menge

, e isomere, bei 104105° schmelzende Verbindung, welche von ver-

öter Natronlauge aufgenommen und durch Säure wieder unverändert

seif 6SC wird, sich aber beim Erwärmen mit Alkohol in das höher

' ni «lzende Hydrazon umwandelt; vielleicht liegen hier die beiden

st er

eoisomeren Formen:OHCJLC-H

und

Vor

N-NH-C 6 H Ö

OHC 6 H 4 -CHC B H,-NH-]<f

X;

frgl- S. 508).

Meta-Oxybenzaldehyd 3 kann durch Reduction von Oxybenzoesäure mitin vf! Umarna lg ilm in schwach saurer Lösung erhalten werden, wird aber leichter ausx "robenzaldehyd durch Reduction und Diazoreaction gewonnen. Er krystallisirt^ , Wasser in weissen, bei 104° schmelzenden Nadeln, siedet unter 50 mm Drucki'i wird in wässeriger Lösung durch Eisenchlorid nur schwach violett gefärbt,

\x ,. e igenthümlich stechend und bildet mit Natriumbisulfit eine in Wasser leichthvM 1 - )o PP e lverbindung. Schmelzpunkt des Oxims: 87-5°, des Phenyl-

Wrazons: 130°.

,p Para-Oxybenzaldehyd 4 entsteht aus Phenol durch die Keimee-lE MAKN'sche'Reaction (vgl. S. 516517), findet sich im gelben Xanthor-

g l Lach, Ber. 16, 1783 (1883). H. Goldschmidt, Ber. 22, 3102 (1889).^KMarn, Ber. 23, 3319 (1890); 26, 2621 (1893). Claisen u. Stock, Ber. 24^138

s CHOf

X )- Dollfus, Ber. 25, 1923, 1924 (1892). H. Goldschmidt u. von Riet-"»», Ber. 26, 2093 (1893).

8288

2 E. Fischer, Ber. 17, 575 (1884). Rössing, ebenda, 3003. Biltz, Ber. 27,(1894).

3 Sandmann, Ber. 14, 969 (1881). Tiemann u. Ludwig, Ber. 15, 2044 (1882).ü t>o lrH) Anu 248, 102 (1888). Tiemann ,' Ber. 22, 2344 (1889). Rieche,

F be «da, 2347. Clemm, Ber. 24, 826 (1891). Dollfüs, Ber. 25, 1924 (1892).8i tsch, Ann. 286, 6 (1895).

Reimann u. Tiemann, ebenda, 825, 1277.

502 (1884).355 (1886): 24,

4 Bücking, Ber. 0, 527 (1876).*"=Mann u. Herzfeld, Ber. 10, 63, 213 (1877). Bourojjin, Ber. 17,r* 0 », Ber. 16, 1785 (1883); 17, 1572 (1884). Tiemann, Ber. 19, 3

3170

* Bam

(1891). Rudolph, Ann. 248, 103 (1888). Dollfus, Ber. 25, 1925 (1892).

berger, Monatsh. 14, 339 (1893). Paal, Ber. 28, 2407 (1895).