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Aromatische Oxime.
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lässt sich durch alkalisches Hydroxylamin bei Wasserbadwärnie nl .in ein Oxim verwandeln; erhitzt man es mit salzsaurem Hydroxyla 11und Alkohol auf 160°, so liefert es zwar eine Verbindung von der epirischen Zusammensetzung eines Oxims, die sich aber bereits als Proueiner Beckmann' sehen Umlagerung — nämlich Acetmesidid (CH 3 ) 3 C 6 ;»NH'CO-CH 3 — erweist. Die Indifferenz der Carbonylgruppe beruht! 11 >wie in ähnlichen Fällen (vgl. S. 458—459), vermuthlich auf der räuuliehen Einengung durch die beiderseits sie einschliessenden Orthosubstuenten.
Die Oxime derjenigen aromatischen Aldehyde, deren Methylalgi' u P"^direct im Benzolkern haftet, bestehen im Allgemeinen in beiden ster eisomeren Modificationen, unter denen das Synaldoxim gegen Alka 11stabiler, gegen verdünnte wässerige Säuren aber labiler ist. Die Cn*hydrate der beiden Oxime liefern demzufolge bei der Zersetzung ™Wasser meist die Antialdoxime, mit Sodalösung aber die SynaldoX 1 *^Eine Ausnahmestellung nehmen die einfach orthosubstituirten Aldo* 1ein, bei welchen die Anti-Configuration, z. B.:
C 6 H 4 C1—C—H
II ,OH—N
A\bauch gegen Alkalien stabiler als die Syn-Configuration ist 1 (über
Oxime von Oxyaldehyden vgl. S. 518). Die Oxime von aromatisch
Aldehyden mit „aliphatischer gebundener" Methylalgruppe sind b lSia
meist (vgl. indess S. 513: Zimmtaldoxim) nur in einer Modifikation
kannt geworden, die wahrscheinlich als die Syn-Contiguration aufzufas 8
ist 2 , z. B.:
C B H= ■ CK)— C—H
N—OH
Dass die Oxime der fett-aromatischen Ketone nur in der A 11alkyl-Configuration, z. B.:
C 0 H 5 —C—CH 3
OH-N
bekannt sind, wurde schon S. 507 erwähnt. Die für die Stereochen 11interessanten Thatsachen aus dem Gebiet der Ketoxime sind dab enicht hier, sondern bei den Oximen zu suchen, welche sich von &Substitutionsprodukten des Benzophenons C 6 H 5 -CO-C 6 H 5 und vom Be" 21C e H 5 -CO-CO-C 6 H 6 ableiten.
(1892).
1 Vgl. Behrend u. Nissen, Ann. 269, 390 (1892). — Dollfus, Ber. 25,Vgl. Dollpds, Ber. 25, 1917 (1892).
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