JOH
Hexaoxybenzol.
429
OH,
OH
Dioxychinon (S. 452)
^ * Diatnidoresorcin liefert durch Oxydation zunächst sogenanntes „Diimidoresorcin"
1' 6" 2 0 2 , welches durch Behandlung mit Natronlauge in Dioxychinon übergeht;
i., res wird von saurer Zinnchlorürlösung in Tetraoxybenzen verwandelt). Es
. ^ et silberglänzende Blättchen, schmilzt unscharf zwischen 215° und 220°, färbt
an der Luft in wässeriger Lösung rasch braun und wird von Eisenchlorid sofort
Dioxychinon oxydirt.
Das Pentaoxybenzol C 6 H(OH) 6 ist weder als solches noch in Form von Deri-
ate n bekannt 1 .
Bfc
Das Hexaoxybenzol C 6 (OH) 6 (Hexaoxybenzen) konnten Nietzki u.
NCkisek, 2 synthetisch erhalten, indem sie vom Hydrochinon ausgingen,48 Diacetylderivat des letzteren durch Behandlung mit Salpetersäure» •* Schwefelsäure in die sogenannte Nitranilsäure (vgl. S. 453) über-
all
r ^en, die Nitranilsäure zu Diamidotetraoxybenzol reducirten:
OH
0-C 2 H 3 O
0
1
\
-
no 2 -^
-OH
NH 2 -
/^.-OH
—>-
—>-
k, J
OH-l^
-NO,
OH-
. J-NH
o-c
2 H 3 0
Niti
0
anilsä
ure
1OH
. ulich das Diamidotetraoxybenzol durch Oxydation mit SalpetersäureTrichinoyl (vgl. S. 464) verwandelten, welch' letzteres nun bei der
üed
uction mit saurer Zinnchlorürlösung das Hexaoxybenzol liefert:
OH
.COsCO
1
CO
CO
OH—Cs ! ,C—OH
CO\C0"
OH—C / , \ C—OH
halt
OH
^ Hexaoxybenzol bildet lange Nadeln, welche nicht völlig farblos er-*ö werden konnten, färbt sich bei etwa 200° dunkelgrau, ohne zu
Uelzen, löst sich schwer in kaltem, etwas leichter in heissem Wasser,
Vergebliche Versuche zur Darstellung vgl.: Will, Ber. 21, 610 (1«wzki u. Fb. Schmidt, Ber. 22, 1661 (1889). — Vgl. auch Schiffer, Ber. 25, 721
(1892).
Ber. 18, 499, 1833 (1885).
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