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2. Cyclische Verbindungen - Naturstoffe 1 (1902) Einkernige isocyclische Verbindungen
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Eigenschaften und Verhalten des Brenzkatechins. v 411

0 dessen Methylgruppe durch Erhitzen mit Aluminiumchlorid (vgl.362 ) abspalten 1 .

1 . ^ re Qzkatechin krystallisirt aus Benzol in farblosen, glänzenden,d;-Ü te ? Blättern, schmilzt bei 104°, siedet 2 bei 240° und ist mit Wasser-

T^lrfen etwas flüchtig; 100 Thle. einer wässerigen, bei 20° gesättigtenm, g entl ,.

mit I

Natriumacetat-Lösung in Violett übergeht, ■ - eine Eeaction,

Die wässerige Lösung

?i °f lß g enthalten 31-1 Thle. Brenzkatechin 3 .

*\ ebt mit Eisenchlorid 2 eine grüne Färbung, die auf Zusatz von Soda-o<ter -^

in e überhaupt für aromatische Ortho-DioxyverbindungenMit Bleizucker giebt die wässerige Lösung

ei ara kteristisch ist,

eu weissen Niederschlag des Bleisalzes, mit Chlorcalcium und Am-

mak einen Brei farbloser, glänzender Nadeln des Calciumsalzes 5

I . Schied von Besorcin und Hydrochinon). Brenzkatechin reducirt

"t die Lösungen edler Metalle; FEHLiNG'sche Lösung wird beim Er-

ari aen reducirt.

L>ureli Chlorirung 0 giebt Brenzkatechin ein Tetraehlorbrenzkatechin —Ke sultat das leicht verständlich erscheint, da ja alle Wasserstoffatome des

Hnd

v,\ sultat > -

a efi 1 ns entweder in Ortho- oder Para-Stellung zu einer Hydroxylgruppe sich

Tm ^'8''- S. 378). Das Tetraehlorbrenzkatechin kann durch Salpetersäure in

or-ortho-benzochinon (vgl. S. 454), durch weitere Chlorirung in Hexachlor-

et rachl

c yciov,

jj e exe ndion übergeführt werden, welch' letzteres beim Erhitzen mit Phosphor-Chlorid Hexachlorbenzol liefert:

OH

OH

- C-OH

M.

C-H

H

Cl-C

Cl—C'

. C—OH-C-Cl

.COvC1C CO

C1C

CC1

Cl

CC1

Cl

.CO.C1,C CO

C1,C CC1

CC1

Cl-

-9\ /]'

-Cl

Cl-

1

01

-Cl

' Habtmasn u. Gatteemann, Ber. 25, 3532 (1892).~ Behai u. Desvignes, Compt. rend. 114, 1542 (1892).^ Vaübel, J. pr. [2] 52, 73 (1895).v * Vgl.: Ebstetn u. Müller, Ztschr. f. analyt. Chem. 15, 465 (1876). — F. Koch,eh -. f - Pharm. 233, 64 (1895). - W. Wislicehl's, Ann. 291, 173 (1896).e Böttinqer, Cöthener Chem.-Ztg. 19, 23 (1895).23 Zinoke, Ber. 20, 1776 (1887). — Zincke u. Küstp.k, Ber. 21, 2719 (1888);' 48e (1889); 24, 924 (1891). - Cousin, Compt. rend. 120, 840 (1895).