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mit
. e sehr eingehende Bearbeitung durch Bambeegee, v. Pechmann und
lre Schüler gefunden. *
j.. -oOrmazylverbindungen entstehen nämlich durch Einwirkung von
'azoverbindungen auf Hydrazone, welche einen primären Hydrazin-test enthalten:
C„H 5 .NH-N=C<
*en r
j, nn sich an Stelle von X oder Y Wasserstoff oder leicht abspaltbare^•iicale — wie -CO-OH, -CO-CIL — befinden.
Die folgenden Beispiele mögen dies erläutern
3-C0.CH:N-NH-C 6 H 6 + OH-N 2 -C 6 H,
N:N-C 6 H,
C « 3 -C0
/N-.N-C 6 H 6H 2 0 + CH 3 -CO-C/
^N-NH-C 6 H 6
+ OH-N 2 -C 6 H 5 = CH 3 -CO-OH
+ C 6 EL-N:N-C
/NiN-CA
C «H ä .>
\>
A T H-N : C-C0 2 H C 9 H 5 -NH-N: C-N : N-C„H 6
+ OH.N 2 .C 6 H 5 = C0 2 + H 2 0 +CH 3 .CO CH 3 -CO
Da nun Verbindungen der Fettreihe, die Carbonyl-, Nitro-Gruppen etc.
halten, mit Diazoverbindungen, wie im vorigen Abschnitt besprochen, Uru e, häufig zunächst unter Bildung solcher Hydrazone reagiren, welche
e °bige Bedingung erfüllen, so beobachtet man bei Anwendung einesfügenden Ueberschusses von Diazobenzol in diesen Fällen häufig
r ect die Bildung von Formazylkörpern. So erhält man z. B. aus Aceton
/ N:N - C 6 H 5
öu Diazobenzol das Formazylmethylketon CHg-CO-C^ ,
^N-NH-CJE., s Acetessigsäure (1 Mol.) und Diazobenzol (3 Mol.) das Formazyl-azo-
1),
e özol:
/;CÖ,HCH 2 (
VCÖ-CH,
N:N-CJL
etc.
N N:N-C,H,
Die Formazylkörper sind meist sehr krystallisationsfähige, dunkel-
°the Substanzen mit farbigem Reflex, in concentrirter Schwefelsäure
^t blauer bis violetter Farbe löslich. Durch Behandlung mit Zinkstaub
^d Schwefelsäure werden sie in ein Hydrazin und ein Säurehydrazid
Spalten (vgl. S. 313):
R-Cf + H 2 0 + H 2 = R-C<^
+ H 2 N-NH-R,,
X N:N-R n x NH.NH.R n
uurch Oxydation in farblose Basen — Tetrazoliumhydroxyde — ver-handelt: