NH;
NB,
Semidine.
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CH a-CO. NH -/ \_
-NH—NH
CH.-CONH-
>-NH—<
>-NH 2 ;
erart entstehenden Basen werden als „Semidine" bezeichnet 1 .8 le Basen von der Art des Orthoamidodiphenylamins 2 — Ortho-j e . c lne — sind analog den zweifach primären Orthodiaminen zu den-8ta ^ en °rthocondensationen (vgl. S. 229—231) befähigt, für deren Zu-«toff e men die Gegenwart von drei an Stickstoff gebundenen Wasser-°men ausreicht. So liefern sie mit salpetriger Säure Azimide,Seh ° r ^ an i scnen Säurehydraten basische Anhydroverbindungen; mitbin l °hl ens toff reagiren sie unter Bildung von alkalilöslichen Ver-
int D ^ en ' die "wohl als Anhydroverbindungen der Thiokohlensäure auf-lass en sind:
C 6 H 4 .
/
NH-C S H P
/N<
/C 6 H 5
-NH,
+ CS, = C 9 H 4 < >C-SH + H,S
V N
r
Und
J a s s
da SlC von ^ en g ewo l innc l ien SulfoharnStoffen dadurch unterscheiden,Sle weder von alkalischer Bleilösung noch von Quecksilberoxyd
alkohol
ischer Lösung entsehwefelt werden. Dagegen können offen-
t)ö *> Ali o " cj - v
^ Aldehyde und Diketone auf derartige Basen nicht ganz in der^ , 231 für zweifach primäre Diamine geschilderten Weise ein-
?ü a ~^' e ^ eact i" n zwischen Aldehyden und Orthosemidinen verläuftVp v unter Wasseraustritt und Bildung von gelb bis roth gefärbten^düngen, die vielleicht als Dihydroimidazole anzusprechen sind:
— NH^
-NH,
+ CHOR : = H,0 +
—N<
—NH/
>CH ■ R t
^ durch Oxydation sehr leicht — häufig schon beim Umkrystallisiren^e farblosen Säureanhydroderivate übergehen:
„R y X R
-NH
/
CH-R,
>CR t .
-W
^-Difc
etone und Orthosemidine reagiren aufeinander sehr leicht und
2 V gl. P. Jacobson, Ber. 26, 700 (1893).B er 9 . Vg1, namentlich: 0. Fischer u. Sieder, Ber. 23, 3798 (1890). — 0. Fischer,l5li ( 2826 < 1892 ); 26 > 187 ( 1893 ^- — °- N. Witt, Ber. 20, 1183 (1887); 24,„. jj^ 1891 )- — Kehrmann u. Messinqer, Ber. 24, 1239, 1799 (1891). — 0. Fischer
eher, Ber. 26, 378 (1893). — 0. Fischer u. Jonas, Ber. 27, 2780, 2782 (1894).