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Gepaarte Verbindungen.
diese theoretische Ansicht offen am Tage Hegt, darf man wohlerwarten, daß das auf eine unrichtige Base Gegründete mit denGründen dafür fallen wird." Und er fügt hinzu: „In dem Sub-stitutionsphänomen liegt allerdings noch viel, was sich auf dieseWeise noch nicht genügend einsehen läßt, aber hüten wir uns vorerdichteten Erklärungen und überlassen wir es einer klarerenEinsicht durch eine erweiterte Erfahrung."
Die Paarlinge hatten also für Berzelius die Schwierigkeitengelöst oder wenigstens den Schein gerettet. Die Substitutions-erscheinungen wurden von ihm als richtig anerkannt, wenn auchvon „ihren unechten Sprößlingen, Metalepsie und chemischenTypen, befreit". Aus Freude über die Paarlinge hatte er undseine Anhänger vergessen, daß man eigentlich die Idee der Sub-stitution bekämpfen wollte. Man fuhr zwar noch fort, gegen dieTheorie selbst oder die Metalepsi, wie man sie jetzt mit Vorliebenannte, zu streiten, hatte sie aber ihrem Inhalt nach angenommenund gab sogar in den Formeln der früher als unmöglich ge-
ihaltenen Tatsache Ausdruck, daß Chlor usw. an die Stelle trete,welche der Wasserstoff vorher eingenommen. Und ohne es zumerken, hatte Berzelius den Begriff des chemischen Typus, wennauch in binärer Form, aufgenommen.
In den folgenden Jahren war Berzelius bestrebt, die Paar-lingsansichten, die er anfangs auf eine verhältnismäßig kleineAnzahl von Körpern anwandte, auf möglichst viele Verbindungenauszudehnen, nicht nur auf solche, welche die Kolle von Säurenoder Basen spielen, sondern auch auf völlig neutrale Verbin-dungen. Seine letzte größere theoretische Abhandlung 1 ), „Ansichtenin betreff der organischen Zusammensetzung", hatte eben denZweck, die Gründe und Vorteile dieser Anschauungsweise gegen-über den metaleptischen Ansichten klarzulegen. Er tat es,indem er die zwei Fragen: „Welche Ansichten von der rationellenorganischen Zusammensetzung können als übereinstimmend mitden Verbindungsgesetzen der unorganischen Natur angesehenwerden?" und „In welchem Verhältnis stehen die Substitutions-phänomene zu diesen Ansichten?" zu beantworten suchte. NeueGesichtspunkte brachte die Abhandlung in bezug auf die gepaartenVerbindungen nicht, sondern die früher ausgesprochenen wurden
(durch neue Beispiele klargelegt und verallgemeinert. Bei denAnhängern der Metalepsie hatte er keine Hoffnung, Gehör zu
finden. „Sie fassen ihre Theorie mit voller Überzeugung von deren
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!) Pogg. Ann. (III) 8, 161.