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Lehrbuch der Zoologie
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Cölenteraten.

tosa E. E. (Fig. 195), Müsset corymbosa Dana, Coeloria arabica Klzgr.(Fig. 197); Favia cavernosa Klzgr. (Fig. 196), Astraca radians Ok.

Bei den Perfo-raten [Entocne-marien) dagegenist das Skelettporös, weil es

von Gastral-kanälen durch-setzt ist. DieNebensepten ent-stehen symme-trisch zur Sagit-talebene nur inden Richtungs-fächern, in einemoder in beiden.Madrepora erythraea Klzgr. (Fig. 198). Dendrophyllia ramea L.Astroides calycularis Pall. Gewisse fossile, vorwiegend auf die paläo-zoischen Formationen beschränkte Corallen unterscheiden sich von denrezenten Formen durch die vierzählige Anordnung der Septen. Früherfaßte man sie als Tetracorallien oder Rugosen zusammen, hält sie dagegenjetzt nur für modifizierte Hexacorallien.

Fig. 19S. Madrepora erythraea (nach Hunzinger)

Gestalt.

Simies-körper.

V. Klasse.Ctenophoren, Rippenquallen.

Die Ctenophoren übertreffen alle pelagischen Organismen, selbstdie Medusen an Durchsichtigkeit und Zartheit der Gewebe; manche unterihnen sind so weich, daß schon ein heftiger Wasserstrudel genügt, um siezu zerreißen, und daß alle Versuche, sie zu konservieren, bis jetzt ge-scheitert sind. Fast stets ist ihr Körper (Fig. 200) zweistrahlig-symmetrisch,d. h. er kann nach der Richtung der Transversal- und Sagittalebene insymmetrische Hälften zerlegt werden. Gewöhnlich ist der Körper in derRichtung der Hauptachse oval oder birnförmig gestreckt, selten ist erdurch starkes Wachstum in der Sagittalebene bandförmig verlängert, wiebei dem Venusgürtel. Grundlage des Körpers bildet eine weiche Gallertemit Bindegewebszellen, die nach allen Richtungen durchsetzt wird vonglatten, an den Enden verästelten, vielkernigen Muskelzellen (Fig. 48),welche wahrscheinlich von besonderen Nervenfasern gekreuzt und inner-viert werden (Mesenchym). Auf der Oberfläche wird dieses gallertigeSubstrat von dem Ectoderm bedeckt, im Innern von den reichlich ver-ästelten Entodermkanälen durchzogen.

Im Ectoderm befindet sich am aboralen Pole (Fig. 200 s) am Grundeeiner Vertiefung eine verdickte Stelle, der Sinneskörper, welcher diegrößte Ähnlichkeit mit einemHörbläschen" hat. Das hohe Sinnesepithelbildet eine flache Grube (Fig. 202); starre Haare, welche vom Rand derGrube sich erheben, fügen sich zu einem glockenartigen Aufsatz zusammen,welcher die Grube, wenn auch unvollkommen, zu einem Bläschen schließt.Im Innenraum liegt ein kugeliger Haufen von kleinen Statolithen, balanciertauf vier in zitternder Bewegung begriffenen. S-förmig gekrümmten Büschelnvon Wimpern, die, untereinander verklebt, einen federnden Trageapparat