II. Hydrozoen: Trachymedusen, Siphonophoren.
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V. Ordnung. Trachymedusen.
Die Trachymedusen gleichen den Lepfomedusen nicht nur in ihrerGestalt, sondern auch im Besitz von Statocysten und in der Lagerungder Geschlechtsorgane an den Radialkanälen. Indessen entstehen ihreStatocysten nicht aus dem Velum, sondern sind umgewandelte Tentakeln.Dazu kommt als wichtigster Unterschied der Mangel des Generations-wechsels. Direkte Entwicklung der Medusen findet sich bei Trachy-nemidcn und Geryoniden: Rhopalonema velatum Gegenb. und Car-marina hastata H., während bei den auch sonst abweichend gebautenAeginidcn (Narcomeduscn) einige Arten von parasitisch lebenden Ammendurch Knospung erzeugt werden. Cunina parasitica Metschn.
VI. Ordnung. Siphonophoren.
Die Siphonophoren sind Kolonien, welche zu den herrlichsten Re-präsentanten der pelagischen Tierwelt gehören und ihrem Aussehen nachsich am besten mit Blumengirlanden vergleichen lassen. Wie eine
Fig. 176. Anatomie der Siphonophoren. I Natalia loligo (nach Haeckel). IINesselknopf von Sphenoides obeliscus (nach Haeckel) stärker vergrößert. III Schemaeiner Physophoree, Ectoderm schraffiert, Entoderm (in o und d mit Gallerte) hell,Gastrovascularsystem schwarz. Bezeichnungen in I und III : l Luftflasche, s Schwimm-glocke, d Deckstück, t Taster, / Fangfaden mit Kesselknöpfen, /', n Freßpolyp, Go-nophore ohne Bezeichnung.
Girlande aas Blumen und Blättern besteht, die an einem Faden aufge-reiht sind, so besteht eine Siphonophore aus zahllosen, teils glasartigdurchsichtigen, teils farbigen Einzeltieren, die von einem gemeinsamenStrang entspringen (Fig. 176). Der Strang, die Cönosarcröhre oder