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Cölenteraten.
Vergleich
zwischen
Meduse und
Polyp.
Fig. 171. Tiara pileata (aus Hat-scliek nach Haeckel).
bei den Trachynemiden (2) von Epithelumwachsen und so in unvollkommen ge-schlossene Bläschen gehüllt; bei den Ge-yroniden ^1) werden die Bläschen voll-kommen geschlossen und sogar in dieSchinngallerte verlagert. — Die velarenStatoc3'sten der Leptomedusen sind beimanchen Arten noch kleine, weitmündigeGruben auf der subumbrellaren Seite desVelum (Mg. 172, e), bei allen übrigenArten jedoch abgeschnürte Bläschen,indem die Mündung der Grube sich ge-schlossen hat (5). Hier sind Sinnes-zellen und Statolithenzellen beide ecto-dermaler Herkunft. Functionen sinddie Statocysten wohl nur als Balance-organe zu deuten.
So sehr sich die Meduse in ihremBau von dem Hydroidpolypen unter-scheidet, so führt doch eine genaueUntersuchung zu dem Resultat, daß sienur ein höher entfalteter, an die sclnvim-
Fig. 172. Statocysten (Hörbläschen) der Medusen, 1.—4. tentaculare St. derTrachymedttsen, 5. und 6. velare St. der Leptomedusen, 7. Randkörper einer Acraspede,1.—2. Flächenansichten, 3.—7. Radialschnitte durch den Schirmrand, 1. und ;!. Hörkölb-chen von Aeginopsis, 2. Hörkölbchen von Rhopalonema in Umwaclisung zum Hörbläs-chen, 4. Hörbläschen von Geryonia, 5. Hörbläschen von Aequorea. 6. Hörgrübchenvon Mitrocoma Annae. 7. Randkörper von Aurelia. — en Entoderm, h Hörliaare, s Statolith,«' n* oberer und unterer Nervenring, m l umbrellare, m 2 velare Ringmuskulatur (aufdem Radialschnitt als Körner zu erkennen), r Ringkanal, g Gallerte, ek Ectoderm.