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Lehrbuch der Zoologie
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III. Sporozoen: Hämosporidien.

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Fig. 143. 1.7. Entwicklung von Coccidium schubergi nach Schaudinn. 1.Eindringen des Sporozoiten in die Epithelzelle, 2. Wachstum des Sporozoiten, 3. Kern-vermehrung, 4. Teilung in neue Sporozoite, 5. Macrogamet von Microgameten um-schwärmt, 6. Zygote in 4 Sporen geteilt, 7. Umbildung der Sporen in 2 Sporozoite,S.11. Eimeria Stiedae (nach Wasielewsky und Metzner), 8. Autoinfektion (progameVermehrung), 9.11. Keimung der Zygote, 9. Bildung der Sporoblasten, 10. Umbildungder Sporen in Sporozoite, 11. eine Spore mit 2 Sporozoiten stärker vergrößert, c Sporo-zoit, k Kern desselben, e Epithelzelle, n Kern derselben, mi Microgamet, o Macro-gamet. sp Sporen, sp x Sporoblasten, s eingeschlossene Sporozoiten, r Restkörper.

III. Ordnung. Hämosporidien.

Die Hämosporidien sind in Bau und Entwicklungsweise sowohlden Coccidiarien als auch den Spirochaeten sehr ähnlich; sie bewohnendie Blutkörperchen. Die im Menschen vorkommenden Formen (Häma-möben) veranlassen das Wechselfieber oder die Malaria. Auch hier findet

Fig. 144. Entwicklung von Plasmodium praecox (nach Grassi). 1. Blutkörper-chen mit frisch eingedrungener Hämamöbe, 2. H. in Vermehrung, 3. junge Tiere kurzvor dem Zerfall des Blutkörperchens, 4. und 5. Bildung der Macrogameten, 6. Bildungder Microgameten, 7. Befruchtungsstadium, 8. befruchtete, bewegliche Macrogameten(Ookinet); 9. Darm von Anopheles: vorderes Ende mit linker Speicheldrüse, Mittel-darm bedeckt mit HämamöbenCysten. 10.12. Teile von Cysten, 10. Bildung der Sporo-blasten, 11. und 12. Entwicklung von Sporozoiten aus den Sporoblasten mit Hinter-lassung eines Restkörpers, 13. Stückchen einer Speicheldrüse von Anopheles mit Sporo-zoiten infiziert Alle Figuren mit Ausnahme von Figur 9 sehr stark vergrößert.