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Lehrbuch der Zoologie
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III. Sporozoen: Gregarinarien.

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Bei einem großen Teil der Gregarinen (Polycystideen") zerfälltder Körper durch eine ringförmige Einschnürung in ein kleines vorderes undgrößeres hinteres Stück, Protomerit und Deutomerit (Fig. 142A). Inner-lich wird die Abgrenzung beider Stücke dadurch bewirkt, daß das Entosarkvon einer Ectosarkbrücke quer durchsetzt wird. Im Deutomerit liegtder bläschenförmige Kern, welcher bei allen Gregarinen (auch den un-gekammerten v Monocystideen u [1]) in Einzahl vorhanden ist. Man sprichtbei vielen Gregarinen noch von einemEpimerit" (I), einer Einrich-tung, welche mit der eigentümlichen Art ihres Parasitismus zusammen-hängt. Alle Gregarinen sind in der Jugend ganz oder mit ihremvorderen Ende in das Innere einer Wirtszelle eingeschlossen, welche sieauf vorgerückteren Stadien verlassen. Viele von ihnen bleiben dann nocheine Zeit lang mit einem Fortsatz am vorderen Ende des Protomerits imZellkörper befestigt. Dieser Fortsatz, dasEpimerit", ist mit cuticularenAnhängen, Fäden oder Widerhaken, welche zur festeren Verankerungdienen, versehen; er geht häufig verloren, wenn die Gregarine endgültigden Zusammenhang mit der Wirtszelle aufgibt. Bei den im Darm

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Fig. 142. Verschiedene Gregarinen I. VII. Entwicklung von Stylorhynchus, I.Stylorhynchus longicollis (nach Ai. Schneider), II. zwei encystierte Tiere von St. obton-gatus in heginnender Gametenbildung zur Hälfte dargestellt, III. Hälfte einer in derKeimung weiter vorgerückten Cyste, geschlechtlich differenzierte Gameten in Copulation,IV. VII. Bildung und Keimung der Zygote von St. longicollis stärker vergrößert,IV. Gameten in Copula, V. verschmolzen, VI. beginnende Teilung, VIT. 8 Sporozoitegebildet. A Ckpsidrina blattarum. 1.4. Monocystis magna nach Cuenot. 1. zweivon Spermatozoon des Regenwurms umhüllte Tiere, in Copula, an den Samentrichtern desRegenwurms, 2. die Tiere encystiert, 3. und 4. ein kleiner Teil der Cyste in Bildungund Conjugation der Gameten stärker vergrößert (sollen nach Brasil schwach sexuelldifferenziert sein.), g Gameten, g 1 Zoosporen, g* Oosporen, pm Protomerit, cu Cuticula,dm Deuteromerit, « Kern, ek Ectosark, cn Entosark, s Samenfäden des Regenwurms,r Restkörper, z Zygote.

lebenden Gregarinen findet man vielfachAssoziationen": zwei, ab undzu auch eine größere Anzahl von Tieren reihen sich derart hintereinander,daß das vordere Ende des einen Tieres an das hintere Ende des anderenanschließt (A). Vielleicht sind dieAssoziationen" Vorbereitungen zuden Conjugationen, welche im Verlauf der Fortpflanzung auftreten.

Die Vermehrung erfolgt bei den typischen Formen im ency-stierten Zustande (Fig. 142. 2). Gewöhnlich findet man in einer Cystezwei Tiere, seltener nur eines, ausnahmsweise mehr als zwei. Nachdem