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Lehrbuch der Zoologie
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39
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Darwins Theorie von der Abstammung der Arten.

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prächtige Färbunggewinnen die Para-diesvögel, durchGesang die meisten

Singvögel, durcheigentümliche Lie-bestänze mancheHühnerarten dieGeneigtheit desWeibchens. Daalle diese Merkmale

vorwiegend demMännchen zukom-men und nur aus-nahmsweise unddann minder aus-geprägt auch aufdas Weibchen über-tragen werden, liegtes nahe, anzuneh-men, daß sie beim

Männchen durchden Kampf um dasWeibchen groß ge-zogen wurden. Beiden Vögeln wirdallerdings noch ein

zweites Momentmitgewirkt haben,um den enormenUnterschied in derBefiederung, wie erz. B. bei den Para-diesvögeln besteht (Fig. 15),auszuprägen. Für das nistendeWeibchen werden unscheinbareFarbe und schlicht anliegendesFederkleid notwendig sein, da-mit es ungestört von Feindendem Brutgeschäft obliegen kann.

Im Laufe der letzten Jahr-zehnte ist viel darüber gestrit-ten worden, inwieweit die natür-liche Auslese für sich alleinschon ein artenbildendes Prin-Zl P ist. Eine Reihe von Ein-wanden wendet sich gegen denGrundgedanken der Selections-Jehre; sie bestreiten die Mög-lichkeit, daß zufällig auftre-tende Variationen vom KampfUm s Dasein hätten ausgenutzt

Fig. 15 a.

Rg. 15 b.

Paradisea apoda, Männchen und Weibchen,

nach Levaillant.