Darwins Theorie von der Abstammung der Arten.
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prächtige Färbunggewinnen die Para-diesvögel, durchGesang die meisten
Singvögel, durcheigentümliche Lie-bestänze mancheHühnerarten dieGeneigtheit desWeibchens. Daalle diese Merkmale
vorwiegend demMännchen zukom-men und nur aus-nahmsweise unddann minder aus-geprägt auch aufdas Weibchen über-tragen werden, liegtes nahe, anzuneh-men, daß sie beim
Männchen durchden Kampf um dasWeibchen groß ge-zogen wurden. Beiden Vögeln wirdallerdings noch ein
zweites Momentmitgewirkt haben,um den enormenUnterschied in derBefiederung, wie erz. B. bei den Para-diesvögeln besteht (Fig. 15),auszuprägen. Für das nistendeWeibchen werden unscheinbareFarbe und schlicht anliegendesFederkleid notwendig sein, da-mit es ungestört von Feindendem Brutgeschäft obliegen kann.
Im Laufe der letzten Jahr-zehnte ist viel darüber gestrit-ten worden, inwieweit die natür-liche Auslese für sich alleinschon ein artenbildendes Prin-Zl P ist. Eine Reihe von Ein-wanden wendet sich gegen denGrundgedanken der Selections-Jehre; sie bestreiten die Mög-lichkeit, daß zufällig auftre-tende Variationen vom KampfUm s Dasein hätten ausgenutzt
Fig. 15 a.
Rg. 15 b.
Paradisea apoda, Männchen und Weibchen,
nach Levaillant.