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Elemente sind verschieden schwer, und indem Daltondas Gewicht eines Atoms Wasserstoff als des leichtestenElementes = 1 setzt, kann er die relativen Gewichte derAtome aller Elemente aus ihren Verbindungen fest-stellen und mit Zahlenwerten belegen. Dieses SystemDaltons — nicht die von ihm aufgestellten Atom-gewichte — ist geblieben bis auf den heutigen Tag;Berzelius schlug zwar bald vor, die Atomgewichte aufSauerstoff = 100 zu beziehen und verwendete zu derenBestimmung zum erstenmal eine ziemlich allgemeinanwendbare Methode, indem er die relativen Mengenvon O feststellte, die sich mit einem gewissen Gewichteanderer Elemente vereinigen. Zu statten kam ihm beidiesen Arbeiten die 1819 von Dulong und Petitfestgestellten Beziehungen der spezifischen Wärme undder Atomgewichte der festen Elemente, wonach derenAtomwärmen, d. h. die Produkte aus den spezifischenWärmen und den Atomgewichten dieser Elementenahezu gleich sind — sowie die von Mitscherlich1820 entdeckte Erscheinung des Isomorphismus,wonach chemisch ähnliche Elemente sich in vielenVerbindungen ganz oder teilweise im Verhältnis ihrerAtomgewichte vertreten, ohne dass dadurch die Kry-stallform verändert wird. Die von Berzelius ermitteltenanalytischen Ergebnisse sind bewundernswert genau;seine darauf gegründete Atomgewichtstabelle unter Zu-grundelegung" von 0 = 100 hat sich aber nicht ein-geführt ; dagegen ist im Jahre 1898 von der deutschenchemischen Gesellschaft eine Tabelle berechnet undzum Gebrauch vorgeschlagen worden, bei welcher dierelativen Gewichte der Atome auf Sauerstoff = 16 be-zogen sind. Man ist dabei dem Gedankengange von