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der Hand seine Versuche zu verfolgen, wurde epoche-machend und führte das quantitative Zeitalter derChemie herauf, als dessen erste wichtige Frucht eineUnterscheidung von Gemengen und chemischen Ver-bindungen gezeitigt wurde, die durch das 1801 vonProust aufgestellte Charakteristikum der Verbin-dungen durch konstante Proportionen, in denensie stets in gleicher Weise zusammengesetzt erscheinen,festgelegt wurde; diese Erkenntnis erfuhr eine Erwei-terung dadurch, dass man in vielen Fällen feststellenmusste, dass die Verhältnisse, in denen sich zweiStoffe miteinander verbinden, zwar immer feststehen,dass jedoch häufig mehrere Verbindungsverhältnissemöglich sind, die sich aber stets in ganzen Vielfachenvon 1 ausdrücken lassen. Diese Thatsache fand 1804ihren Ausdruck durch Dalton in dem Gesetz der„multipeln Proportionen" und wurde für Rich-ter die Veranlassung, den Verlauf chemischer Reak-tionen in Gleichungen zum Ausdruck zu bringen, diewir seither stets bei unseren Arbeiten verwenden undmit Richter „stöchiometrische" Gleichungennennen. Das Proportionsgesetz war der Ausdruck be-stimmt beobachteter Thatsachen, die eine Erklärungder ihnen zu Grunde liegenden Ursachen forderten.Diese Erklärung lieferte Dalton in dem gleichen Jahre,indem er eine alte philosophische Anschauung derneuen Erkenntnis anpasste. Danach sind alle einfachenKörper bis zu einer gewissen Grenze teilbar; überdiese hinaus giebt es keine weitere Teilbarkeit. .Diesekleinsten Teilchen nennt er Atome; sie sind materiell,müssen demnach die Eigenschaften der Materie, alsovor allem Gewicht besitzten. Die Atome verschiedener