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1 (1907) Qualitative Analyse
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koviten, auch in Epidot und Orthoklas und daher auch in vielenMineralquellen, wovon einige der bekanntesten angeführt sein mögen:

1000 gr Wasser enthalten Milligramm Li

Karlsbader Sprudel

Kissingen, Kakoczy

Marienbad, Ferdinand

Bilin

Baden bei Zürich

Assmannshausen

Tarasp, Lucius

Baden-Baden

Kreuznach, Elisabeth

Salzschlirf, Bonifa zius

Das Lithium ist das leichteste Metall;leum. An der Luft oxydiert es sich rasch und zersetzt Wasser beigewöhnlicher Temperatur unter Bildung von LiOH, welches sichlangsam in Wasser löst; die Lösung reagiert stark alkalisch undzieht mit Begierde Kohlendioxyd aus der Luft an unter Bildungdes in Wasser sehr schwer löslichen Karbonates Li„C0 3 .

Lithiumchlorid ist im wasserfreien Zustande inÄtheralkohol und auch in Amylalkohol löslich (Unter-schied von den übrigen Metallen dieser Gruppe).

= 2-34= 3-31= 3-61= 3-72= 4-30= 7-07= 9-14= 9-60= 10-84= 36-01schwimmt auf Petro-

Reaktionen auf nassem Wege.

Man verwende eine Lösung von Lithiumchlorid.

1. H 2 [PtCJ 6 ] erzeugt keine Fällung.

2. Weinsäure erzeugt keine Fällung.

3. Na.,HP0 4 erzeugt aus mäßig konzentrierten Lösungen beimKochen eine weiße Fällung von Trilithiumphosphat.Die Fällung ist nur dann quantitativ, wenn man die Lösung mitÄtznatron alkalisch macht, zur Trockene verdampft und dann mitammoniakhaltigem Wasser aufnimmt.

Na,HP0 4 -f 3 LiCl -4- NaOH = 3 NaCl + Li 3 P0 4 -f H 2 0.Das Li 3 P0 4 ist schmelzbar. (Unterschied von Magnesium undden alkalischen Erden.)

4. (NH 4 ) 2 C0 3 . Versetzt man eine konzentrierte Lithiumlösungmit Ammonkarbonat und Ammoniak und erhitzt, so fällt Lithium-karbonat (Li 2 CO g ) als weißes Pulver aus. Das Salz ist in Wasser,entgegen dem Verhalten der übrigen Alkalikarbonate, sehr schwerlöslich: 100 Teile Wasser lösen bei 15° C 1-31 Teile Li.CO,. 1 )Bei Anwesenheit von viel Alkalichlorid oder Ammonchlorid findetkeine Fällung statt.

*) Bestimmt von W. Peter im hiesigen Laboratorium.Treadwell, Analytische Chemie I. Bd. 5. Aufl. 26

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