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Andere Silicide, wie das Carborundum (SiC), lassen sich nichtdurch Salpetersäure zersetzen; durch Schmelzen mit Atzalkalien imSilbertiegel gelingt die Aufschließung leicht:
SiC + 4 KOH -f 2 H 2 0 = K 2 Si0 3 + K 2 CO s -f4H 8
und beim Ansäuern der Schmelze scheidet sich die Kieselsäure aus.Auch durch Schmelzen des durch Schlämmen erhaltenenfeinsten Pulvers und einer Mischung von Natrium-Kaliumkarbonatläßt sich das Siliciumkarbid aufschließen. Die Zersetzung erfolgtnach der Gleichung:
Na 2 C0 3 + SiC = Na 2 Si0 3 -j- C 2 l )
Die Methode der Aufschließung von Siliciden mittels Alkali-hydroxyden wendet man an, um manche Metallsilicide in Lösungzu bringen. Viele Siliciumkupferlegierungen werden kaum vonKönigswasser angegriffen. Schmilzt man sie mit Ätzkali imSilbertiegel, so bildet sich leicht Kaliumsilikat, metallisches Kupferund Wasserstoff:
SiCu 2 -f 2 KOH -f H 2 0 = K 2 Si0 3 + Cu 2 -f 2 H 2
Durch Auslaugen der Schmelze mit Wasser trennt man dasKaliumsilikat vom Kupfer.
') Vergl. 0. Mühlhäuser, Zeitso.hr. f. analyt. Ch. 1893, S. 564.