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kocht, bis die Lösung nicht mehr nach Ammoniak riecht, nitriertden aus Zinksilikat und Zinkoxyd bestehenden Niederschlag ab,säuert das Filtert mit Salpetersäure an und prüft mit Silbernitratauf Chlor.
ß. Wasserunlösliche Silikate.a) Durch Säuren zersetzbare Silikate.
Eine ganze Menge der in der Natur vorkommenden Silikate•wird durch Eindampfen ■ mit Salzsäure zersetzt und die Kieselsäuredaraus, bald als Gallerte, bald als pulverige Masse abgeschieden.Hieher gehören in erster Linie alle Zeolithe und eine Eeihe vonkünstlichen Silikaten wie Portland-, Roman- und Schlackenzemente etc./Um aus diesen Silikaten die Kieselsäure abzuscheiden, vorsetztmau das f'eingepulverte Material mit verdünnter Salzsäure, verdampftim Wasserbade zur Trockene, befeuchtet die Masse mit konzentrierterSalzsäure, läßt 10 — 15 Minuten stehen.^ fügt heißes Wasser hinzu, ikocht und filtriert. Auf dem Filter hat man die Kieselsäure, im |Filterte die Metalle als Chloride.
Man unterlasse nie, die so abgeschiedene Kieselsäure auf Rein-heit zu prüfen. Zu diesem Ende bringt man den gut gewaschenenNiederschlag samt Filter in einen reinen Platintiegel, stellt diesenschräg auf ein Dreieck und verascht sorgfältig. Den erhaltenenGlührückstand versetzt man mit ca. 2 ccm Wasser, 1 Tropfen kon-zentrierter Schwefelsäure und ca. 3—5 ccm reiner Flußsäure, ver-dampft so weit als möglich im Wasserbade und verjagt den Über-schuß an Schwefelsäure durch sorgfältiges Erhitzen über freierFlamme. War die Kieselsäure rein, so bleibt nach dem Verjagender Schwefelsäure nichts übrig. Meistens bleibt aber ein sehr kleinerRückstand von Aluminium- oder Eisenoxyd, den man ver-nachlässigen kann. Sollte der Rückstand beträchtlich sein, so ver-säume man nicht, ihn auf Titansäure und Baryumsulfat zuprüfen.
ß) Durch Säuren unzersetzbare Silikate.
Hieher gehören die meisten Silikate, Feldspate, Glimmer, künst-lichen Gläser, Porzellan etc.
neutralen Reaktion und Lösen des filtrierten und gewaschenen Niederschlages(Zinkhydroxyd) in Ammoniak. Auch durch MercuriammoniumkarboEat laßtsich die Kieselsäure abscheiden, vergl. F. Seemann, Z. f. analyt. Ch. 1905,S. 343.
*) Das Befeuchten mit konzentrierter Salzsäure bezweckt die Ober-führung von durch Hydrolyse entstandenen Oxyden oder Oxychloriden (EisenJAluminium, Magnesium etc.) in lösliche Chloride.