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Reaktionen auf nassem Wege.
Man verwende eine Lösung von Kieself'luo rnatrium
(Na 2 SiF 6 ).
1. Verdünnte Schwefelsäure wirkt nur wenig ein, dagegenzersetzt
/2. Konzentrierte Schwefelsäure alle Fluorsilikate leicht unterFluorsilicium- und Fluorwasserstoffentwicklung:
Na 2 SiF 6 -f H 2 S0 4 = Na 2 S0 4 + SiF 4 -f 2 HF
Wird diese Reaktion im Platintiegel vorgenommen, so ätzt dasentweichende Gas Glas und trübt Wasser.
3. Silbernitrat erzeugt keine Fällung.
4. Baryumchlorid erzeugt eine kristallinische Fällung. (1 TeilSalz löst sich bei 17° C in 3731 Teilen Wasser.)
5. Chlorkalium erzeugt aus nicht zu verdünnten Lösungeneine gallertartige Fällung von Kieselfluorkalium, schwer löslich inWasser (833 Teile Wasser lösen bei 17-5° C 1 Teil Balz) undnoch viel schwerer in überschüssigem Chlorkalium, leicht in Chlor-ammonium, in 50°/ 0 igem Alkohol so gut wie unlöslich.
6. Ammoniak zersetzt alle löslichen Fluorsilikate unter Ab"Scheidung von Kieselsäure:
Na 3 SiF 6 -4- 4 NH 4 OH = 2 NaF -f 4 NH 4 F -f Si(0H) 4
7. Kalium- und Natriumhydroxyd ebenso, aber es geht dabeiauch Kieselsäure als Alkalisilikat mit in Lösung.
Reaktionen auf trockenem Wege.
Alle Fluorsilikate werden in der Hitze in Fluormetall undFluorsilicium zersetzt:
K 2 SiF ö == 2 KF -4- SiF 4
Das entweichende Gas trübt Wasser, der Rückstand gibt alleReaktionen der Fluorwasserstoffsäure.
Gruppe VII.
Feuerbeständige Säuren, die mit Alkalien löslicheSalze bilden.