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ständig sind, erweisen sich die entsprechenden Fluorverbindungenals mehr oder weniger beständig. Die Silberfluorwasserstoff-säure [AgF 2 ]H zersetzt sich erst bei gelindem Erhitzen in Fluor-silber und Fluorwasserstoff und die entsprechenden Alkalivorbin-dungen erst beim Glühen; sie eignen sich deshalb vorzüglich zumAufschließen von schwer zersetzbaren Silikaten, Zirkon- und Titan-mineralien, die durch Fluorwasserstoff nur unvollständig aufgeschlossenwerden.
Löslichkeits Verhältnisse. Die Fluoride der Alkalien,des Silbers, Aluminiums, Zinns und des Quecksilbers sind in Wasserlöslich. Unlöslich sind, oder wenigstens sehr schwer löslich, dieFluoride der alkalischen Erden, des Bleies, Kupfers undZinks.
Reaktionen auf nassem Wege.
Man verwende für die Reaktionen 1, 2 und 3 ge-pulvertes Fluorcalcium und für die Reaktionen 4, 5, 6und 7 eine Lösung von Fluornatrium.
1. Verdünnte Schwefelsäure wirkt nur wenig ein.
2. Konzentrierte Schwefelsäure reagiert leicht in der Wärmeunter Entwicklung von Fluorwasserstoff:
CaF, -4- H 2 S0 4 = CaS0 4 -f 2 HF
Wird diese Reaktion im Reagensglas vorgenommen, so greiftder Fluorwasserstoff das Glas an unter Bildung von flüchtigemFlu or silicium und kieselfluorwasserstoffsauren Salzen, die aberdurch die konzentrierte Schwefelsäure in Sulfat, Fluorwasserstoff undFluorsilicium zersetzt werden:
NajCaS^O^ -j- 28 HF = 14 H,0 -f Na 3 SiF G -4- CaSiF fi -f- 4 SiF 4Natronglas
und Na a SiF ß 4- H,S0 4 = Na 2 S0 4 -f 2 HF -j- SiF tCaSiF 6 -j- H 2 S0 4 = CaS0 4 -j- 2 HF -j- SiF 4
Das bei diesen Reaktionen entstehende Fluorsilicium ist einfarbloses, stechend riechendes Gas, das durch Wasser in Kieselsäure(Gallerte) und Fluorwasserstoffsäure gespalten wird:
1) SiF 4 -f 4 H 2 0 = Si(OH) 4 -f 4 HF
Fluorsilicium aber verbindet sich leicht mit Fluorwasserstoff unterBildung von Kieselfluorwasserstoffsäure:
2) SiF 4 + 2 HF = [SiF c ]H 2
einer Verbindung, die durch Wasser nicht zersetzt wird. Es findendemnach bei der Einwirkung von SiF 4 auf Wasser die in Gleichung
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