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Angenommen wir hätten obige Linien an folgenden Stellen derSkala beobachtet: K a bei Teilstrich 17; K3 bei 159 ; L| a bei32; Na bei 50; Tl bei 68; Srg bei 1015 In a bei 111 undIns bei 149.
Tragen wir nun die Wellenlängen auf die Ordinate, die ent-sprechenden Skalenteile auf die Abszisse eines rechtwinkligenKoordinatensystems auf und verbinden die Durchschnittspunkte, soerhalten wir eine Kurve, welche die Wellenlängen darstellt.
Die Kurvenstücke zwischen je zwei Durchschnittspunkten könnenwir, ohne einen großen Fehler zu begehen, als proportional _denentsprechenden Skalenteilen ansehen.
Die Benützung dieser Kurve sei an einem Beispiel erläutert:
Wir beobachten bei Teilstrich 60 der Skala eine Linie x.
Wie groß ist die dazugehörige Wellenlänge? Die Linie liegt
zwischen der Natrium- und der Thalliumlinie, beide von bekannter
Wellenlänge.
Die Natriumlinie liegt bei Teilstrich 50 und entspricht 589,3 jxfi. Thalliumlinie ,, ,, ,, 68 „ „ 535.0
Folglich entsprechen 18 Skalenteile
und 1 Skalenteil
Die Linie x liegt bei Teilstrich 60 =und diese entsprechen:
Teilstrich 50 : 589,30— 10 Teilstriche : 30,17
54,3
3,017
50 4- 10 Skalenteile
jijj.
Teilstrich 60 : 559,13 u.U.
Mit zunehmenden Skalenteilen nimmt die Wellenlänge ab,daher mußten wir 30,17 von 589,3 abziehen.
Nicht alle Körper lassen sich in der nicht leuchtenden Gas-flam me vergasen. Diese nicht vergasbaren Körpe r geben daher keinFlammenspektrum, wohl aber nach ihrer Verflüchtigung im elek-trischen Fanken ein Fu nkenspektrum.
Da viele Körper nur mittels ihres Funkenspektrums auf Rein-heit geprüft werden können, so wollen wir in aller Kürze die Me-thoden zur Erzeugung des Funkenspektrums angeben.
Bunsen versieht zwei gegenüberliegende Platindrähte mitkleinen, konisch zugeschliffenen Holzkohlenspitzen, welche mit derLösung des zu untersuchenden Metallsalzes getränkt sind. Verbindetman die Platindrähte mit einer Induktionsrolle, so springen zwischenden Kohlenspitzen Funken über, wodurch das Metall verflüchtigtwird. Beobachtet man nun den Funken im Spektroskop, so sieht