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1 (1907) Qualitative Analyse
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70
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B

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tinuierlicli ineinander übergehend. Mannennt ein solches Spektrum ein k o n-tinuierliches oder ununterbro-chenes Spektrum. Jeder glühendefeste oder flüssige Körper strahltweißes Licht aus; das Spektrumist in allen diesen Fällen ein kon-tinuierliches. Anders verhalten sicliglühende Dämpfe und Gase. Diesestrahlen nicht weißes Licht, sondernnur ganz bestimm te Li chtarten a us,welche für jed en Damp f u nd jede sGas charakteristisch sind. Das Lichtglühender Dämpfe oder Gase, durch dasPrisma zerlegt, liefert auf dem Schirmein diskontinuierliches, ein un-terbrochenes Spektrum. Läßtman das zu untersuchende Licht durcheinen feinen Spalt auf das Prisma fallen, so wird das Bildauf dem Schirm dargestellt durch einzelne farbige Linien(Spaltenbilder), welche immer am gleichen Orte auf-treten, vorausgesetzt, daß immer dasselbe Prisma zur Zerlegung desLichtes verwendet wird. Um den Ort, an welchem die Linien imSpektrum auftreten, zu fixieren, verwendet man das von Bunsen

Fig. 5.

violett

tzno

Fig. 6.

und Kirchhoff angegebene Spektroskop (Fig. 6). Figur 7 stelltein solches im Durchschnitt dar.

Der zu prüfende Körper wird bei A in Form einer an einemPlatindraht befindlichen Perle in der nicht leuchtenden Gasflammeverflüchtigt. Das ausgestrahlte Licht gelangt durch die Spalte des