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1 (1907) Qualitative Analyse
Entstehung
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leuchtende Masse, weil das sich hiebei bildende Baryumkar-bonat bei der herrschenden Temperatur nicht in unschmelzbaresOxyd und CO, zerfällt, sondern ohne merkliche Zersetzung nur etwaszusammensintert. Die flüchtigen Baryum salze färben dienicht leuchtende Gasflamme gelbgrün. _Das Sulfat ist nur in denheißesten Flammen etwas flüchtig, in den gewöhnlichen Gasflammensieht man kaum eine Färbung. Um die Färbung zu erhalten, ver-wandelt man das Sulfat in Chlorid, indem man eine kleine Probe, am Platindraht in dem oberen Eeduktionsraum zu Sulfid reduziert, dieses mit Salzsäure versetzt (mittels eines Kapillarrohres) und dann; in die Flamme bringt, wobei die charakteristische Flammenfärbungdeutlich sichtbar wird.

Spektrum. Es treten im Orange, besonders aber im Grüneine Reihe von Linien auf.

Trennung des Calciums, Strontiums und Baryums.

Im Gange der Analyse werden diese drei Metalle stets alsKarbonate abgeschieden, sei es durch Fällung mit Ammonkarbonat,sei es durch Äufschließung der Sulfate mit Soda.

Man behandelt die Karbonate in einem kleinen Porzellantiegelmit verdünnter Salpetersäure (in konzentrierter Salpetersäure löst sichBaryumnitrat nicht), bis die Kohlensäureentwicklung auf-hört, und dampft (unter beständigem Bewegen des Tiegels) sorg-fältig zur Trockene, bis die Salpetersäure vollständig verjagt ist.Zu starkes Erhitzen muß peinlichst vermieden werden, weil sonst11 die Nitrate in Oxyde übergehen. Einen kleinen Teil der erhaltenenNitrate löst man in möglichst wenig Wasser und versetzt mit/fc/ Ü etwas Gipswasser:

Entsteht keine Fällung, so ist nur Calcium zugegen.

Entsteht nach einigem Stehen eine Fällung, so istBaryum abwesend, Strontium zugegen und Calcium kannzugegen sein.

Entsteht sofort eine Fällung, so ist Baryum an-wesend und Calcium und Strontium können anwesendsein. In den beiden letzten Fällen müssen die Nitrate auf einenGehalt an Calcium resp. auf Calcium und Strontium untersuchtT ' werden. Zu diesem Behufe behandelt man den bleibenden Bestder tro ckenen Nitrate mit sehr w o nig absolute m Alkohol,-äW rührt mit einem Glasstab um, gießt die alkoholische Lösung, welcheCalciumnitrat enthält, durch ein mit Alkohol benetztes Filterund fängt das Filtrat in einem kleinen Porzellantiegel auf, ver-dampft hierauf den Alkohol, wischt den Inhalt des Tiegels miteinem kleinen Stück calciumfreien Filtrierpapiers aus, wickelt das