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1 (1907) Qualitative Analyse
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1 le reduzierenden Gase an dieser Stelle noch mit unverbranntera m °sphärischer Luft gemengt sind, so bleiben hier manche Sub-s a nzen, die in der oberen Eeduktionsflamme reduziert werden,

^verändert. Dieser Flammenteil gewährt daher sehr wertvolle^ennzeichen, die mit dem Lötrohr nicht erhalten werden können.

jV ist besonders geeignet zu Eeduktionen auf Kohle und in Glas-perlen.

6. Der obere Eeduktionsraum wird durch die leuch-en de Spitze b gebildet, welche über dem dunklen Flammenkegeleitsteht, wenn der Luftzutritt durch allmähliches Schließen derJll g'löcher verringert wird. Hat man die leuchtende Spitze zugroß gemacht, so bedeckt sich eine, in dieselbe gehaltene, mitKaltem Wasser gefüllte Porzellanschale mit einer Schicht von^ohlenruß, was niemals der Fall sein sollte. Die leuchtendespitze enthält keinen freien Sauerstoff, ist reich an abgeschie-dener Kohle und besitzt daher viel reduzierendero Eigenschaftena " die untere Eeduktionsflamme. Man benützt sie besonders zurKeduktion von Metalloxyden, die man in Gestalt von Beschlägenauffa n g en will.

M

Methoden zur Untersuchung einer Substanz auftrockenem Wege.

1. Prüfung auf Schmelzbarkeit.

Diese Prüfung wird hauptsächlich bei der Untersuchung von

meralien vorgenommen, indem man ein möglichst feines Splitterchen

au einem pferdehaardicken Platindraht befestigt und in den Schmelz-

r aurn bringt. Man beobachtet dann die Probe mit einer Lupe, um

11 s ehen, ob die Ecken abgerundet sind. Die höchste in dem

öchrnelzraum erreichbare Temperatur berechnet sich zu ca. 2300° C. x )

* . n wird den Gesamtertrag der Wärme nicht ausnützen können, weil

* e untersuchten Proben Wärme ausstrahlen. Da die ausgestrahlte

v armemenge der Oberfläche proportional ist, so ist es evident, daß

öan die größte Ausnützung der Wärme erhält bei Anwendung von

Möglichst kleinen Proben und Probehaltern. Deshalb der oben

erwähnte dünne Platindraht.

Man unterscheidet folgende Hitzegrade:

sehr ^ eS6 Temperatur wird beträchtlich heruntergedrückt durch über-iait j S '^ e lj "ft- So ist nach Naumann die Temperatur der Leuchtgasflammesein f ?"'/ 2facnen Menge Luft ca. 1818° C, meistens wird sie noch niedrigeraU erf lr ! ^ eT Ausstrahlung von Untersuchungsobjekt und Objekthalter. Die

aber :>'. eu Platindrähte können in diesem Räume geschmolzen werden, nichtaie obenerwähnten pferdehaardicken Drähte.