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1 (1907) Qualitative Analyse
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es seien c. Grammolekeln der Base im Sinne obiger Gleichungdissoziiert, so beträgt der nicht dissoziierte Anteil 1 a.In einem Liter sind daher:

nicht dissoziiert dissoziiert

NH 4 OH ^±

NH 4 -f OHa a

und nach den Massen Wirkungsgesetz ist:

k =

(1 a)y

Die Konstante k nennt man dieD is soziations- oderAffinität skons tante" ; sie ist von der Verdünnung unabhängigund für jeden Elektrolyten eine charakteristische Größe.

Fügt man nun zu der Lösung der Base noch n NH 4 -Ionen(Zusatz von festem NH 4 C1), wobei n sehr viel größer ist als a, sowird der Dissoziationsgrad der Base ganz bedeutend vermindertwerden, und zwar von a auf a t , einen Wert, der sich wie folgtberechnen läßt.

In der Lösung sind pro Liter vorhanden :nicht dissoziiert dissoziiert

NH 4 OH ^>

NH 4 -f OH

a x -f n Oj

daher ist:

(«i + n ) a i

" (1 - a t ) vSind k und n bekannt, So berechnet sich a t zu:

a _ (n ~j- vk) + V(n-f-vk) 2 -f 4vk1 ~~2~

Wenden wir dies auf eine x /io normale Ammoniaklösung an.Der Dissoziationsgrad des Ammoniaks ist dann 0'0132, d. i. dasAmmoniak ist zu l'32°/ 0 dissoziiert, die Dissoziationskonstante desAmmoniaks ist = 0 - 000ül8 und v = 10. Setzt man zu 10 LiternAmmoniaklösung 2 Grammolekeln NH 4 C1 (= 107-08.9»"), so ent-sprechen diese, da Chlorammonium in 1 / 10 normaler Lösung zu93°/ 0 dissoziiert ist x ): 2 . 0-93 = 1-86 NH 4 -Ionen. Führt man dieseWerte in die obige Gleichung ein, so berechnet sich Cj = 0'00009,d. h. die Dissoziation des Ammoniaks ist durch den

J ) Verg-1. Seite 12.

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