— 3 —
ent-
:Fe 2 0 3
FeFi
wie im vorerwähnten Falle; aber umgekehrt können sie infolge einerKeduktion stattfinden.
Wir werden beständig Oxydationen und Reduktionen auszu-führen haben und wollen deshalb die häufigsten Methoden derselbengleich an dieser Stelle kutz besprechen.
Oxydationen. Unter Oxydation im engeren Sinne verstehtman die Überführung einer sauerstoffarmeren in eine sauerstoff-reichere Verbindung. Ferrooxyd geht durch Glühen an der Luft inFerrioxyd über:
2 FeO -j- 0
Durch Lösen dieser beiden Oxyde in Salzsäure liefert dasFerrooxyd Ferrochlorid, das Ferrioxyd Ferrichlorid:
Fe 0 + 2 HCl == Fe __ JJ + H 2 0
Ferrooxyd Ferrochlorid
:0 — Cl
> 0 -f- 6 HCl = 2 Fe — 01 + 3 H.,00 — Cl
Ferrioxyd Ferrichlorid
Da aber das aus Ferrooxyd erhaltene Ferrochlorid durch Zu-satz von Chlor leicht in das aus Ferrioxyd erhaltene Ferrichloridübergeführt wird, so nennt man diesen Vorgang ebenfalls eine Oxy-dation, obgleich Sauerstoff nicht mit ins Spiel gezogen wird.Die häufigsten. Oxydationsmittel sind:
1. Halogene,
2. Salpetersäure,
3. Wasserstoffperoxyd,
4. Kaliumpermanganat,
5. Kaliumdichromat.
1. Die oxydierende Wirkung der Halogene beruht entweder
auf der direkten Anlagerung derselben:
__PI — ci
2 Fe _ PI + C1 2 == 2 Fe — Cl
— Cl
oder das Halogen wirkt bei Gegenwart von Wasser zersetzend aufdieses ein, unter Bildung von Chlorwasserstoff und Freisetzung desSauerstoffs:
H 3 0 -f Clg = 2 HCl -f 0So verläuft die Oxydation des Ferrosulfates durch Chlorwassernach der Gleichung:
so.
FeSO
FeS0!+ H B S0 * + CI 2
2 HCl + ll > SO*
* e = S0„
1*