Albuminate. E
iweissartige Körp
er. Proteinstoffe. 611
Thieralbumin Pfianzenalbu min
Thierfibrin
Syntonin
Procenti-
Kohlenstoff .Wasserstoff .
. . 53,5
.... 53,4 .
. . 52,G . .
. 54,1
ache Zu-sammen-
. . . 7,0
.... 7,1 .
. . 7,0 . .
7.3
setzung
St ickstoff . .
. . . 15,5
.... 15,6 . .
. . 17,4 . .
• 16,0
der Albu-minate.
Sa aerstoff . .
. . ■ 22,4
.... 23,0 .
. . 21,8 . .
. 21,5
Schwefel . ,
. . . 1,0
.... 0,9 .
1,2 . .
• 1,1
100,0
100,0
100,0
100,0
Kleber
Thiercase'in
Pflanzencasein
Globulin
Ko Menstoff .
. . . 53,4
.... 53,« .
. . 50,5 . .
. 54,5
Wasserstoff .
. . . 7,1
.... 7,1 .
. . ö,8 . .
. 6,9
^'iekstoff . .
. . 15,6
.... 15,7 .
. . 18,0 . .
. 10,5
Sauerstoff
. . . 22,8
.....22,6 .
. . 24,2 . .
. 20,9
Sc Wefel . .
• . • 1,1
.... 1,0 .
. . 0,5 . .
• 1,2
100,0
100,0
100,0
100,0
Unter den Bestandteilen einiger Albuminate, des Fibrins und Al-bumins, wurde früher auch Phosphor angegeben und sogar quantitativstimmt; es ist aber sehr zweifelhaft geworden, ob die Albuminate Phos-phor als solchen enthalten.
Albumin.
Syn. Eiweissstoff, Eiwciss.
In der löslichen Modification stellt das Albumin eine gelbliche durch-8lc htige Masse dar von allen den Eigenschaften, die den Albuminaten über-
ia "pt zukommen. Auf Zusatz von Wasser quillt es zuerst auf und löst^ Cn - dann. Die Lösung reagirt alkalisch, und enthält eine gewisse MengeV ° n freiem Alkali und anorganischen Salzen. Durch diesen Gehalt an^•'kali scheint die Löslichkeit des Albumins bedingt zu sein, denn neutra-
*irt man die Lösung mit Essigsäure, und verdünnt stark mit Wasser, so
«;
Eigen-schaftendes lösli-chen Al-bumins.
fällt
der grösste Theil des Albumins nieder, und löst sich nun in reinem
""asser nicht mehr auf. Wird eine Albuminlösung auf 75° C. erhitzt, so'übt sie sich zuerst, und bald darauf scheidet sich ein flockiges Coagulumv ° n unlöslichem Albumin ab. ßeagirte die Albuminlösung stark alkalisch,8 ° erfolgt beim Erhitzen nicht selten nur eine unbedeutende Trübung.et zt man aber vor dem Erhitzen so viel Essigsäure zu, dass das freie^kali neutralisirt wird, so erfolgt die Ausscheidung des Albumins beim^°chen vollständiger und grobflockig. Wendet man dagegen mehr Essig-SS ' m 'e an, so tritt gar keine Gerinnung ein. Das durch Kochen entstän-de Albumincoagulum, die unlösliche Modification des Albumins, ist un-lieb in Waser, Alkohol und Aether, und unlöslich in verdünnten Säu-te " in der Kälte. In der Wärme wird es von Essigsäure und Salzsäure,
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c Wefel- und Salzsäure gefällt. Organische Säuren, namentlich Essig-8;iur e, bewirken in Albuminlösungen keine Fällung, setzt man jedoch zu
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Albnmin-
lösungengerinnenbeim Er-wärmenauf 75» C.
Letzterer mit rothblauer Farbe gelöst. Albuminlösungen werden1*ner durch verdünnte Salpetersäure, von Pyro- und Metaphosphorsäure,